Die Abgeordneten des Arbeitskreises „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ der grünen Landtagsfraktion haben im Rahmen ihrer diesjährigen Informationstour den Schwarzwald-Baar-Kreis besucht. Eine Station dabei war der Antonihof in Bad Dürrheim, der seit 2008 auf biologische Landwirtschaft setzt.

Der Einladung der Landtagsabgeordneten Martina Braun, Sprecherin für den ländlichen Raum und selbst Landwirtin, folgten Hans-Peter Behrens aus Baden-Baden, Martin Grath aus Heidenheim/Brenz, Martin Hahn (Bodenseekreis), Reinhold Pix (Breisgau-Hochschwarzwald), Alexander Schoch aus Emmendingen und Thekla Walker aus Böblingen.

Der Antonihof sei ein gutes Beispiel, wie ökologischer und nachhaltiger Ackerbau, Grünlandnutzung und Tierhaltung sinnvoll und wirtschaftlich in Einklang gebracht werden können, betonte die Politikerin aus dem Linachtal vor der Führung über das Anwesen.

Auf den rund 95 Hektar landwirtschaftlichen Flächen nutzen Birgit Strohmeier und Christoph Trütken das Grünland ganz unterschiedlich als Weidefläche und Mähwiesen. Knapp ein Viertel des gesamten Betriebes wird als Ackerfläche mit unterschiedlichen Kulturen bewirtschaftet. Dabei versuchen die Betriebsleiter durch verschiedene Untersaaten und Blühmischungen die Flächen artenreich zu gestalten.

Das Tierwohl im Blick

Zudem werde dem Tierwohl ein hoher Stellenwert beigemessen: Kälber werden durch Ammenkühe aufgezogen, Stiere laufen in den Herden mit und beim Geflügel werden neben Legehennen auch Bruderhähne auf großen Freiflächen gehalten. Der Betrieb erzeugt Heumilch, zieht Weiderinder auf und vermarktet einen großen Teil seiner Produkte im eigenen Hofladen.

Die Abgeordneten des Arbeitskreises Ländlicher Raum sehen in der Form einer solchen Landwirtschaft den richtigen Weg für Nachhaltigkeit und Klimapolitik. „Dafür werden wir uns auch weiterhin bei unserer Arbeit stark machen“, bekräftigten sie bei ihrem Besuch auf dem Antonihof.