Der Bauzeitenplan konnte noch besser als geplant eingehalten werden und so konnte die Kreuzung am Freitag, 6. November, wieder für den Verkehr frei gegeben werden.

Geben symbolisch die Straße frei: Matthias Neininger von BIT Ingenieure, Bürgermeister Jonathan Berggötz, Uwe Vossler von der Firma Stumpp und Joachim Petelka Kundenbereichsleiter Tiefbau der Stadt Bad Dürrheim (von links).
Geben symbolisch die Straße frei: Matthias Neininger von BIT Ingenieure, Bürgermeister Jonathan Berggötz, Uwe Vossler von der Firma Stumpp und Joachim Petelka Kundenbereichsleiter Tiefbau der Stadt Bad Dürrheim (von links). | Bild: Stadtverwaltung

Seit 31. August war die wichtige Kreuzung im Gewerbegebiet von der B27 kommend gesperrt, seit Anfang September sogar komplett. Damit gingen auch einige Umleitungen einher, die zum Erreichen etlicher Geschäfte und Fachmärkte nötig waren. „Die Baumaßnahmen sind drei Wochen früher beendet als geplant“, sagt der städtische Bauleiter Joachim Petelka. „Wie bei allen größeren Projekten haben wir einen Puffer eingeplant, der Dank der sehr guten Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen kaum gebraucht wurde“, so Petelka weiter. Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass die Kreuzung bis Ende November gesperrt bleiben muss.

Bild: Wolf-Wilhelm Adam

„Über diese frühzeitige Fertigstellung freuen wir uns natürlich sehr. Das großartige Angebot in unserem Gewerbegebiet kann wieder ohne Umfahrungen und Schlaglöcher angesteuert werden und ich danke den Gewerbetreibenden, deren Kunden und Anwohnern für ihre Geduld in den letzten Wochen“, so Bürgermeister Jonathan Berggötz. In diesem Zusammenhang wurde aber auch die gute Kommunikation der Beteiligten gelobt.

„An mich wurde nur eine Beschwerde gereicht und das ist bei einer so großen Baustelle fast ein Wunder“, so der Bürgermeister, der auch die hervorragende Öffentlichkeitsarbeit während der ganzen Maßnahme hervorhob. Einen großen Anteil, dass die Baumaßnahme so gut gelaufen sei, sei auch dem Polier Rolf Brodbeck geschuldet, der sehr auf alles geachtet hat, erklärte Uwe Vossler, Bauleiter der Firma Stumpp Straßen- und Tiefbau.

Bild: Sabine Naiemi

Auch die betroffenen Gewerbebetriebe haben sich in der Bauzeit gegenseitig gut unterstützt. Ein Möbelgeschäft hat einem benachbarten Betrieb Parkplätze zur Verfügung gestellt. Ein anliegender Discounter konnte für seine Kundschaft die Überfahrt über den Parkplatz eines Tierbedarfsgeschäftes sicherstellen, so Vossler. Dies konnte auch Matthias Neininger von BIT-Ingenieure bestätigen, die für die Planung zuständig waren. „Die Zusammenarbeit und die Kommunikation waren immer sehr gut“, lobte Neininger.

Für die Sanierung der Kreuzung sind 1700 Tonnen Asphalt, 3000 Tonnen Frostschutz und 2000 Tonnen Material zur Untergrundverbesserung verbaut worden, berichtet Uwe Vossler und sagt mit Blick auf diese Mengen: „Die Kreuzung hat es wirklich nötig gehabt.“

Für die Sanierung der Kreuzung waren Baukosten von rund 500 000 Euro eingeplant. „Wir liegen gut im Budget, auch wenn die Schlussrechnungen noch ausstehen – wir werden im Kostenrahmen bleiben“, berichtet der stellvertretende Fachbereichsleiter für das Bauwesen, Gunnar Prennig. Insgesamt sind alle Beteiligten sehr froh, dass diese Baumaßnahme so gut und schnell vorangekommen ist.

Schon Sekunden nach der Freigabe der Straße fuhren bereits die ersten Autos über die nun neu sanierte Kreuzung.