Ermittlungen führten die Kriminalpolizei auf die Spur von zwei Männern aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, die im Verdacht stehen, Handel mit Betäubungsmittel betrieben zu haben.

Nachdem das Amtsgericht Konstanz Wohnungsdurchsuchungen bei den Verdächtigen angeordnet hatte, schlug die Polizei am vergangenen Dienstag zeitgleich zu, wie von der Staatsanwaltschaft Konstanz mitgeteilt wird.

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Bei einem 20-jährigen Bad Dürrheimer stellten sie rund 350 Gramm Cannabis sowie Haschisch und Amphetamin in geringeren Mengen sicher. Der Straßenverkaufswert der Drogen liegt bei etwa 3500 Euro.

Den Beamten fiel neben einem mittleren vierstelligen Bargeldbetrag auch ein total gefälschter Führerschein des Verdächtigen in die Hände. Ebenso führte die Durchsuchung zum Auffinden von mehreren Schreckschusswaffen und diversen Schlagringen. Die Polizei nahm den Mann fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz wird er dem Haftrichter beim Amtsgericht Villingen vorgeführt.

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Symbolbild | Bild: Jens Wolf/dpa

Die Durchsuchung bei einem anderen, ebenfalls 20-jährigen mutmaßlichen Drogendealer aus Villingen-Schwenningen, führte zum Auffinden von rund einem Kilogramm Marihuana im Straßenverkaufswert von etwa 10 000 Euro. Auch hier fanden die Beamten Bargeld im vierstelligen Bereich, das sie als sogenanntes „Dealgeld“ aus dem Drogenhandel beschlagnahmten.