Elf Punkte umfasste die Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung im Juni.

Die Liste der Sparvorschläge zur Haushaltskonsolidierung wurde relativ schnell abgearbeitet. Der Großteil der Posten wurde verschoben. Für die Maßnahmen an der Grund- und Werkrealschule müssen erst Zuschussanträge gestellt werden, bevor genaueres geplant werden kann. Die Planungskosten für den Wennerhof, Hüttenbühl und Beratungsaufwand (40 000 Euro) wurden gestrichen, da auf absehbare Zeit keine Maßnahmen umgesetzt werden können. Auch die 150 000 Euro für die Zufahrt/Parkplatz Stadtkäfer wurden komplett gestrichen. Zur Schiebung der Dachsanierung der Kapelle auf dem Friedhof in Sunthausen erklärte Christian Noack, dass der Ortschaftsrat sich mit der Schiebung einverstanden erklärt hätte, da momentan noch Standsicherheit bestehe. Es sei jedoch nicht sicher, ob die Kapelle unter Umständen später geschlossen werden müsse. Über ein paar kleinere Beträge soll noch einmal bei der Juli-Sitzung diskutiert werden. Dazu gehört auch der Posten für die Kita-App mit 5000 Euro. Alexander Stengelin erklärte, dass man im Verlauf der Corona-Zeit gesehen habe, wie wichtig so eine App für die Eltern sei. Das Gleiche gelte für die Bürgerplattform, die aus seiner Sicht forciert werden soll. Man könne am Beispiel von St. Georgen, wie vorteilhaft diese ist.

In Vertretung für Stadtbaumeister Holger Kurz informierte Tiefbauamtsleiter Gunnar Prennig über die mittlerweile zusammengestellte Kostenkalkulation für die Erweiterung und dem Umbau des Kindergartens Hochemmingen. Das Gesamtbudget (ohne die Kosten für die Übergangsunterbringung der Kinder) beträgt 626 500 Euro. Stadträtin Karin Roeckl stellte den Antrag, die Kosten für die Verglasung des Lichtgangs in Höhe von 130 000 Euro zu prüfen. Es werde bei den Haushaltseinsparungen auch über Kleinbeträge diskutiert und eingespart und sie wolle wissen, ob es möglich ist, den Lichtgang günstiger zu bauen. Dem pflichtete das Gremium bei. Wolfgang Kaiser (LBU) erinnerte daran, dass das schon vor einiger Zeit gefordert wurde.

Bezüglich der Stadtbuslinie wies Bürgermeister Jonathan Berggötz erneut darauf hin, dass – so positiv dieses Projekt wäre, es sich aus Sicht der Stadt aufgrund der finanziellen Situation auf absehbare Zeit nicht umsetzen lasse. Wolfgang Kaiser (LBU) erklärte, dass lange über das Thema diskutiert wurde, um mehr Personen in den öffentlichen Personennahverkehr zu bringen und den Verkehr zu reduzieren. Er sehe oft, wie Arbeitnehmer in Scharen bei Wind und Wetter die Strecke zwischen Busbahnhof und Kliniken laufen. Kaiser regte an, im Rahmen der derzeitigen Überplanung des ÖPNV auf der Ostbaar, zu prüfen, ob man nicht vielleicht eine Teillösung hinkriegen könnte.

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