Urnengräber werden auch in Hochemmingen immer beliebter. Die Parzelle mit Urnenerdgräbern östlich der Friedhofskapelle ist nahezu voll belegt. Aktuell sind hier vier Reihen mit je neun Gräbern für diese Bestattungsform freigegeben, von diesen sind jedoch nur noch vier Plätze frei. Für eine identische, fünfte Reihe mit neun Gräbern zur angrenzenden Hecke steht noch genügend Fläche zur Verfügung.

Noch keine Angaben zu den Kosten

Der Rat verschaffte sich vor Ort einen ersten Überblick über die Gestaltungsmöglichkeiten, ein Beschluss fällt wohl erst in der nächsten Sitzung. Über die Kosten der in 2021 umzusetzenden Maßnahme wurden keine Angaben gemacht.

Namensschilder-Frage noch nicht beantwortet

Einen Abstecher auf dem Friedhof legte der Rat auch zu den beiden dieses Frühjahr angelegten Baum-Urnengräbern zu beiden Seiten des Haupteingangs der Friedhofskapelle ein. Die zwei Hainbuchen erfreuen sich guten Wuchses. Die Frage zum Thema Namensschilder der künftig hier bestatteten Personen bleibt noch offen. „Ich habe einige Möglichkeiten geprüft, bin aber noch auf keine mich ansprechenden Beispiele gestoßen“, so Bertsche.

Verschiedene Gestaltungen denkbar

Im Raum steht die Möglichkeit einer Stele, eines liegenden Granitsteins oder die für Baum-Urnengräber typische Namensauflistung in Form einer Installation von metallenen Blättern. Definitiv werden die Namensschilder in der vorderen Ecke des Gehwegs zur Kapelle hin angebracht. Auch hier möchte sich der Rat auf einen Beschluss bei der nächsten Sitzung einigen.

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In einem nichtöffentlichen Beschluss stimmte der Rat jüngst einem Baugesuch in Schroteln zu. Hier stünde die Demontage eines Satteldachs zugunsten eines Pultdachs an, außerdem werden Büroräume erweitert. Ferner wurde dem Gesuch für den Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage im Meßmerweg zugestimmt. Hier soll eine Praxis für Psychotherapie entstehen. Auch dem Baugesuch für den Anbau einer Dachgaube und der Erstellung einer Dachterrasse im Birkenweg stimmte der Rat einstimmig zu.

Keine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in 2021

Die geplanten Erweiterungen im Feuerwehrgerätehaus sind 2021 definitiv nicht zu realisieren. „2022 oder 2023 ist es dann soweit“, sagte Bertsche. Ein Teil des störenden Aushubs durch den Neubau des Beachvolleyballplatzes wurde bereits entfernt. „In der Erde sind beispielsweise auch Kabel vorhanden, das macht den Abtransport komplizierter“, so Bertsche. Man arbeite weiter an einer Lösung, um den Aushub schnellstmöglich zu entfernen. Die Seniorentage im Oktober fallen in Bad Dürrheim angesichts der Corona-Krise definitiv aus.