Herbstzeit ist eigentlich Veranstaltungszeit. Gerade im Oktober und November stehen in Bad Dürrheim normalerweise eine Vielzahl an Veranstaltungen auf dem Programm. Doch aufgrund der aktuellen Verordnungen und Vorgaben durch die Landesregierung sei die Umsetzung des Naturpark-Marktes, des Kunsthandwerkmarktes und des Hüttenzaubers nicht möglich, so eine schriftliche Mitteilung der Kur- und Bäder (KuBä) GmbH.

Die Veranstaltungsabteilung der Kubä habe alle Veranstaltungen sorgfältig geprüft und Möglichkeiten eruiert, mit dem Ergebnis, dass die Auflagen für die jeweiligen Veranstaltungen eine zu hohe Hürde darstellen und somit ersatzlos abgesagt werden.

Beim Naturpark-Markt müsse beispielsweise das gesamte Marktgelände, die Luisenstraße vom Sure-Hotel bis zum ehemaligen Irma-Gelände, komplett abgesperrt werden, um so die Kontaktverfolgung sicherstellen zu können. „Das entspricht nicht unseren Vorstellungen dieses Marktes, hier geht der ganze Charme der Veranstaltung verloren“, so Daniel Limberger vom Veranstaltungsteam.

Beim Kunsthandwerkmarkt als Indoor-Veranstaltung, sei die Problematik eine andere. „In erster Linie wären wir bei den zugelassenen Besucherzahlen sehr eingeschränkt und darüber hinaus möchten wir Aussteller und Besucher keinem Infektionsrisiko aussetzen“ erklärt Lena Klatt, die Veranstaltungsleiterin der KuBä.

Zudem geht der Blick schon in die Weihnachtszeit. Normalerweise findet in der Adventszeit und über den Jahreswechsel hinaus der Hüttenzauber im Park statt. In diesem Jahr wird das beliebte Dieremer Stüble nicht aufgebaut. „Geselliges Zusammensein auf so engem Raum in der geschlossenen Hütte – das ist in dieser Zeit einfach nicht das richtige Format“, sagt Kurgeschäftsführer Markus Spettel. Auch der Silvesterball im Kurhaus fällt Auflagen und Vorgaben zum Opfer und findet deshalb nicht statt.

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