Die Aktivitäten des DRK-Ortsvereins Bad Dürrheim sind vielfältig. Sechs bis sieben Mal pro Jahr werden die Blutspendeaktionen im Haus des Bürgers organisiert, und es werden Krankentransporte übernommen. Ein jahrzehntelanges Hilfsprojekt für Rumänien ruht momentan aufgrund des Mangels an ehrenamtlichen Helfern. Eine Besonderheit, die von der Bad Dürrheimer Ortsgruppe für die Kernstadt und die Ortsteile geleistet wird, ist der sogenannte „First-Responder-Notdienst“ – der Helfer vor Ort, durchgehend 24 Stunden täglich.

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Eine wichtige Aufgabe des Deutschen Roten Kreuzes überhaupt ist die Rettung und Versorgung von Menschen in Notsituationen. Dafür werden eigens Rettungskräfte ausgebildet und auf den Notfall vorbereitet. Der Sanitätsdienst bietet auf Nachfrage sogar medizinische Versorgung auf Privatveranstaltungen an.

Die Arbeit der Helfer ist ehrenamtlich und erfordert meist Einsätze abends oder am Wochenende. Sind die Rotkreuzler bei einem Event jedoch nicht direkt am Unfallort oder leisten gerade keinen Sanitätsdienst und ihre Hilfe wird benötigt, müssen sie irgendwie alarmiert werden.

Um diese Alarmierung zu gewährleisten, nutzen Feuerwehren oder Rettungsdienste Funkmeldeempfänger (FME). Diese kleinen tragbaren Funkempfänger werden im Rahmen eines Funkdienstes üblicherweise zu Alarmierungszwecken sowie zur Nachrichtenübermittlung an Personen eingesetzt.

Es gibt verschiedene Arten von Rufempfängern. Im Schwarzwald-Baar-Kreis wird derzeit auf die digitalen Meldeempfänger umgestellt. So möchte auch der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in Bad Dürrheim seine Meldeempfänger mit der Aktion „Sicher Erreichbar!“, mit der er sich beim Vereinswettbewerb der Sparkasse bewirbt, erneuern und auf digitale Meldeempfanger umstellen, um seine Erreichbarkeit sicherzustellen. Die digitalen Geräte werden in der Regel auf einem anderen Kanal betrieben, sodass ein großer Nachteil der bisherigen analogen Funkmeldeempfänger nicht mehr genutzt werden kann.

„Neue Alarmierungsgeräte gewährleisten für die nächsten 15 Jahre eine zuverlässige Funktion und somit die Erreichbarkeit unseres Ortsvereins“, erklärt der Vorsitzende Lothar Schmidt. Von dem Projekt profitieren die Einwohner im Zuständigkeitsbereich des Ortsvereins Bad Dürrheim, der gesamte Schwarzwald-Baar-Kreis und die aktiven Gruppen des Ortsvereins.