Am Sonntag, 31. März, wählt Bad Dürrheim seinen neuen Bürgermeister und am Dienstag, 26. März, 19 Uhr, im Haus des Bürgers, veranstaltet das Medienhaus SÜDKURIER um 19 Uhr seine Podiumsdiskussion mit den Bewerbern ums Amt. Der Abend ist mit einer Getränkebar bewirtet. Eine Voranmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Saalöffnung ist um 18 Uhr, es gibt keine Platzreservierungen. Der Eintritt ist frei.

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Für die Kandidaten heißt es auf dieser Bühne Farbe bekennen und klar Position beziehen: SÜDKURIER-Redaktionsleiter Norbert Trippl wird nachfragen: Wie stehen die Bewerber zu den wichtigen Themen in der Kurstadt? Die Fragen werden so gestaltet sein, dass sich für das Publikum eine wirkliche Vergleichbarkeit der Antworten für Wähler ergibt.

Der Abend wird sich in zwei Bereiche gliedern: Los geht es mit Einzelinterviews auf der Bühne, jeder Kandidat darf zunächst Rede und Antwort stehen zu Fragen zu seiner Person aber auch zu grundsätzlichen Bereichen, die ein Amt des Bürgermeisters mit sich bringt.

Dieser erste Fragenkomplex soll klar machen: Wie ticken die Kandidaten und wie präsentieren sie sich selbst und ihre Überzeugungen. Anders ausgedrückt: Wie würde jeder der Bewerber ums Amt als gewählter Bürgermeister die Stadt und ihre Bürger vertreten.

Teil zwei soll die wichtigen Themen der Kurstadt beinhalten: Wie stehen die Bewerber hier jeweils dazu und wie unterscheiden sie sich in ihren Bewertungen in den Einzelpositionen. Die Abläufe auf der Bühne werden so gestaltet sein, dass sich für das Publikum eine wirkliche Vergleichbarkeit der Antworten ergibt.

Publikumsfragen sind in diesem Abschnitt des Abends jederzeit möglich, Sie müssen aber zum auf der Bühne diskutierten Thema passen.

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Jonathan Berggötz, Jens Wehner und Wolfgang Rahm werden sich beweisen müssen: Wer lenkt die Geschicke der 13000-Einwohner-Stadt am sichersten in die Zukunft und wer verdient das Vertrauen der Bürger am Wahlsonntag, 31. März.

Auf der Bühne erwartet werden die Kandidaten Jonathan Berggötz, Jens Wehner und Wolfgang Rahm. Der vierte Bewerber, der bei der Abstimmung noch auf dem Stimmzettel stehen wird, ist zur Podiumsdiskussion nicht mehr geladen.

Er hat sich öffentlich selbst von seiner Kandidatur distanziert. Die Redezeit des Abends ist für jene Bewerber um das Amt reserviert, die sich um diese verantwortungsvolle Position bemühen.

Drei Kandidaten zur Wahl auf Kurs

Vier Namen stehen auf dem Stimmzettel bei der Bad Dürrheimer Bürgermeisterwahl, einer davon hat mittlerweile öffentlich seinen Rückzug erklärt, zu spät, um ihn noch vom Stimmzettel zu streichen. Um dieses Trio geht es:

  • Jonathan Berggötz: Der 32-Jährige leitet seit etwas mehr als einem Jahr die Wirtschaftsförderung der Großen Kreisstadt Rastatt am Oberrhein. Zuvor wirkte er als persönlicher Referent des Ratstatter Oberbürgermeisters. Für eineinhalb Jahre war das CDU-Mitglied davor als Assistent des Europaabgeordneten Daniel Carspary engagiert. Er hat einen Abschluss in Public Management an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Thema seiner Bachelorarbeit lautet: "Kommunalpolitik und Führung im öffentlichen Sektor."
    Jonathan Berggötz
    Jonathan Berggötz | Bild: Marcel Jud
  • Jens Wehner: Der verheiratete Familienvater ist in St. Georgen vor Villingen geboren. Nach der Schulzeit in Schwenningen wechselte er zur Bundeswehr. Heute ist das CDU-Mitglied im Osten Deutschlands als Oberstleutnant tätig. Er hat in Ostdeutschland schon einmal für die Chefposition im Rathaus kandidiert und war gegen einen Amtsinhaber der SPD chancenlos. Der Berufssoldat hat auch Wurzeln in Bad Dürrheim, startete unter anderem für den Schwimmclub.
    Jens Wehner
    Jens Wehner | Bild: Marcel Jud
  • Wolfgang Rahm: Der 54-jährige verheiratete Familienvater ist Polizeibeamter und war bis 2006 aktives SPD-Mitglied. Der Katholik ist heute beim Landeskriminalamt tätig. Der in Oberndorf geborene Reitsportliebhaber wohnt heute noch im Landkreis Rotweil und startete spät als Kandidat in Bad Dürrheim. Er bekennt, eine neue Herausforderung zu suchen. Seine erste Ausbildung absolvierte er beim Waffenhersteller Heckler und Koch. An der Fachhochschule für Polizei legte er später seinen Abschluss als Diplomverwaltungswirt ab
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    Wolfgang Rahm
    Wolfgang Rahm | Bild: Marcel Jud
  • Der vierte Kandidat erklärte bei der Präsentation der Bewerber durch die Stadt plötzlich seinen Rückzug als Kandidat. Auf Grund der Kurzfristigkeit dieser Erklärung konnte er nicht mehr vom Stimmzettel genommen werden. Genau genommen ist er damit am 31. März noch wählbar.