Gefeiert wird gemeinsam: Vom 25. bis 28. Mai das Jubiläum mit der französischen Partnerstadt, daran schließt sich dann vom 28. bis 30. Mai das 25. Jubiläum mit Hajdúszoboszló (Ungarn) an. Auch Gäste der italienischen Partnerstadt Spotorno sind dazu geladen. Höhepunkt ist der Festakt am Samstag, 27. Mai, in der Siedepfanne. Doch auch danach ist einiges geplant: So besuchen die deutsch-ungarischen Freunde am Sonntag, 28. Mai, das Dorffestes in Biesingen, machen am Tag drauf einen Ausflug zur Blumen-Insel Mainau an den Bodensee und feiern schließlich gemeinsam im Kurhaus, ehe die Gäste am 30. Mai wieder abreisen.

An die erste Begegnung mit den Freunden aus Hajdúszoboszló kann sich Vorsitzender Wilfried Wölfle noch gut erinnern. 1988 reiste eine Delegation des Bad Dürrheimer Schwimm und Ski- sowie des Tennisclubs Öfingen nach Ungarn. Viele der Verbindungen, die damals geknüpft worden waren, hielten bis heute. "Einige, die damals, 1988, dabei waren, kommen auch im Mai zu uns", so Wölfle. Nur an jungem Nachwuchs mangle es derzeit.

Trotzdem: 67 Mitglieder zählt der Freundeskreis derzeit. Und diese stellen einiges auf die Beine: So besuchten 30 im Mai vergangenen Jahres Ungarn, mit Stadtführung in Pécs, einem Weinkellerbesuch in Hajos, Übernachtung in Szeget und einem Ausflug durch den historischen Gedenkpark Ópustaszer. In Hajdúszoboszló schließlich wurden die Reisenden aus Bad Dürrheim von ihren ungarischen Freunden willkommen geheißen, unternahmen mit ihnen etwa einen Abstecher in die Puszta, zum Tubahof und besuchten Bürgermeister László Imre Sóvágó.

Beim Bad Dürrheimer Christkindlemarkt wärmte der Freundschaftsverein die Gäste mit Gulaschsuppe. Mit Erfolg: Schon am Samstagabend war alles restlos ausverkauft. Auch in diesem Jahr planen die Mitglieder daher, sich beim Christkindlemarkt einzubringen. Ein weiterer Höhepunkt sei der Jahresausflug nach Ulm im Juli gewesen: Auf dem Programm stand eine Stadt- und Münsterführung. In einem schattigen Biergarten wurde gegessen und am Nachmittag das "Donauschwäbische Zentralmuseum" besucht. Hierbei bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die Geschichte der Donauschwaben und deren Auswanderung nach Ungarn vor gut 300 Jahren.


Der Stammtisch des Deutsch-Ungarischen Freundeskreises trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat. Das nächste Mal am 12. April um 16 Uhr im Café des Narrenschopfes, Luisenstraße 41. Informationen bei Wilfried Wölfle, Tel. 07706 / 779