Beim Müttertreff im Mehrgenerationenhaus haben sich die Frauen kennengelernt. Doch das Projekt ist nun nach sieben Jahren ausgelaufen. Da die Frauen jedoch die gewachsenen Strukturen weiter nutzen wollen, entsteht aus dem Kreis nun das neue Projekt "Von Frau zu Frau".

"Der Müttertreff war ein vom Landesprogramm Stärke unterstütztes Projekt", erklärt Angelika Strittmatter vom Vorstandsteam des Mehrgenerationenhauses. Mittlerweile seien die Kinder gewachsen, die Frauen könnten sich wieder mehr auf sich selbst konzentrieren und wollen sich nun mit ganz anderen Themen beschäftigen und die Themenfelder, die sich da ergeben, sind riesig. Ein erstes Programm steht bereits fest und beginnt am 22. Januar mit einem Vortrag von Sibylle Baumeister von der Stadtverwaltung Bad Dürrheim, Fachgebiet Soziales, zum Thema "Information für Frauen und Familien".

"Frauen haben auch andere Themen als nur Kinder und Mutterschaft", ergänzt Sara Karacaoglan. Deshalb seien mit dem neuen Kreis Frauen aller Art und Altersklassen angesprochen. Der Treff ist ein offenes Angebot. Zwar wäre ein konstantes Mitwirken schön, aber auch ein sporadisches Erscheinen ist absolut in Ordnung. "Es geht um Zeit für uns", so die Frauen, "ums Abschalten können". An den Montagen, an denen kein Vortrag oder etwas anderes geplant ist, gestalten die Frauen selbst die Mittage. Da kann sich jede mit eigenen Ideen einbringen – egal ob nun mit Basteln, Gymnastik, Gesprächskreis oder was auch immer. Zwar soll das vorrangig ein Mittag für Frauen sein, trotzdem ist es auch in Ordnung, wenn eine Mutter ihr Kind mitbringt, wenn sie keine Betreuung organisieren kann.

Stelle sich heraus, dass an diesen Mittagen eine Kinderbetreuung erforderlich sein sollte, werde der Generationentreff auch versuchen zu helfen, sagt Angelika Strittmatter.

Die Treffen finden jeden Montag von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Viktoriastraße 7, statt und sind kostenfrei. Zum Nachmittag vom 29. Januar ist Referentin und Kinesiologin Waltraud Schacherer eingeladen.