Nach fünfmonatigem Leerstand hat das Fastnachtsmuseum Narrenschopf nun wieder einen Pächter für das hauseigene Café. Die neue Pächterin Sarah Strütt stammt aus einer Gastronomenfamilie und wagt den Schritt in die Selbstständigkeit. Neben eingekauftem Zuckerwerk sollen auch selbst gebackene Kuchen, sowie kleine Vesperkarten und Eiskarten die Besucher ins Café locken. Vorbestelltes Frühstücksbuffet und reguläres Frühstück sind ebenfalls im Angebot.

Auf dem Sektempfang zur Eröffnung zeigt sich Roland Wehrle als Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, welche Träger und Verpächter des Cafés ist, zufrieden: "Endlich ist das Museum wieder mit einem Café verbunden. Dies wird sicherlich Synergien für das Museum und das Café bringen." Zudem bringe das Café für alle Museumsbesucher, Ausflügler, Einheimische und Kurgäste mit seiner "wunderschönen Naturumgebung" die wohl "ruhigste Lage" eines Kaffeehauses in der Kurstadt mit.

Über die Auslastung des Hauses mache man sich vorerst keine Gedanken. Sarah Strütt kommentiert die ersten Schritte als Pächterin: "Im Juni haben sich schon mehrere Gruppen zwischen 30 und 100 Personen für einen Museumsbesuch angemeldet. Da werden wir als Café sicherlich einiges zu tun haben." 56 Sitzplätze im Innenbereich und 36 Plätze im Außenbereich stehen den Gästen zur Verfügung. Bis zu 9000 Besucher verzeichnet das Fasnachtsmuseum Narrenschopf aktuell jährlich.

Für Anlässe wie Tagungen, Kulturveranstaltungen oder Hochzeiten kann die dritte Kuppel des Museums angemietet werden. "Das ist die Location für Feiern, umrahmt von 74 Narrenfiguren", so Wehrle. Auch alle Café-Besucher können auf das Angebot zurückgreifen.