Um in der Friedrichstraße für mehr Sicherheit und Platz zu sorgen, wurden diese Woche drei Parkplätze aufgehoben, teilt die Stadtverwaltung mit.

Bei der Einfahrt zur Friedrichstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Fußgängern, Fahrrad- und Autofahrern. Dieser Bereich ist eigentlich verkehrsberuhigt. Das heißt, dass alle Verkehrsteilnehmer nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen, aber auch, dass Fahrradfahrer gegen die Einbahnstraßenrichtung fahren und Fußgänger in der Straßenmitte laufen dürfen.

Gerade an der Kreuzung Bahnhofstraße/Friedrichstraße waren die Verhältnisse durch beidseitig parkende Autos bisher oft sehr unübersichtlich und beengt. Andererseits sei für die Gastronomen und Einzelhändler der Innenstadt jeder Parkplatz wichtig. Daher war es ein Anliegen möglichst so wenige Parkplätze wie möglich zu entfernen und dennoch die verkehrliche Situation zu verbessern. Außerdem stellte das enge, beidseitige Parken auch optisch eine Barriere dar, die den Weg in die Einkaufsstraße unattraktiver machte.

Gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes und in Absprache mit dem Gewerbeverein hat die Stadtverwaltung nun einen Kompromiss entwickelt. In der Friedrichstraße fallen ab jetzt auf der rechten Seite drei Parkplätze weg. Um zu verhindern, das „nur mal kurz“ dort gehalten wird, wurden die Flächen mit Pflanzbehältern versehen. Der Bereich kann nun Passanten und Radfahrern zum Ausweichen oder als Wartebereich dienen, um Fahrzeuge passieren zu lassen.

Die verkehrsrechtliche Anordnung gilt zunächst ein Jahr. In dieser Zeit soll beobachtet werden, ob sich die Gefahrensituation entschärft. In den kommenden Jahren ist die Umgestaltung der Bahnhofstraße angedacht und auch der Bereich vor dem Irma-Gelände wird mit der neuen Bebauung umgestaltet werden. Im Zuge dessen soll die Einfahrt zur Friedrichstraße dann baulich so angepasst werden, dass auch ohne Pflanzkübel genug Platz und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gegeben ist.