Bad Dürrheim/Hochemmingen (sgn) Der erste Kandidat für das Bürgermeisteramt in Tuningen ist gefunden. Der in Hochemmingen wohnende Diplom-Verwaltungswirt Ralf Pahlow hat bekanntgegeben, dass er als Kandidat seinen Hut in den Ring wirft.

Pahlow ist 50 Jahre alt, in Tuningen aufgewachsen, verheiratet und hat drei Kinder. Seit Oktober 2012 ist er als Leiter des Straßenverkehrsamtes beim Landratsamt Schwarzwald-Baar tätig, davor war er lange Zeit als stellvertretender Hauptamtsleiter bei der Stadtverwaltung in Bad Dürrheim beschäftigt.

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Dem voran gingen berufliche Stationen bei der Versorgungsverwaltung in Stuttgart und bei der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen. Außerdem ist Ralf Pahlow Mitglied der CDU Bad Dürrheim, wo er im Oktober neben Barbara Wild als stellvertretender Vorsitzender gewählt wurde und hat einen Sitz im Gemeinderat inne.

"Ich trete als unabhängiger Kandidat für das Bürgermeisteramt in Tuningen an, weil es wichtig und richtig ist, Kommunalpolitik, Verwaltungshandeln und kommunale Projekte sachorientiert zum Wohl der Gemeinde und aller Bürger unabhängig von Parteiprogrammen zu gestalten und umzusetzen", erklärt Pahlow. "Meine politische Heimat ist die CDU, für deren Liste ich derzeit Mitglied im Gemeinderat der Stadt Bad Dürrheim bin." Er werde umgehend nach der Ausschreibung der Stelle im Staatsanzeiger Baden-Württemberg am 19. Januar seine Bewerbungsunterlagen im Rathaus in Tuningen einreichen, kündigt er an.

Über seine Beweggründe, in Tuningen zu kandidieren sagt Ralf Pahlow: "Ich finde Tuningen ist eine sehr attraktive Gemeinde und es ist auch noch mal ein berufliches Fortkommen. Aber das wichtigste ist: Ich möchte mich in Tuningen für das weitere Wohl einsetzen, deswegen kandidiere ich da." Er sei von mehreren Personen auf eine Kandidatur angesprochen worden, aber er habe sich nach der Wahl von Jürgen Roth zum Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen, auch schon mit dieser Idee beschäftigt.

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Am Wahlprogramm arbeite er gerade. "Ich kenne Tuningen gut, weiß um die Stärken und eventuellen Schwächen." Doch bevor er das endgültig festlege, wolle er erst mit möglichst vielen Tuningern sprechen, denn er wolle sich nicht einfach irgendwas ausdenken oder etwas überstülpen, sondern sich erst einmal ein Bild machen.