Ein „positives und aktivitätenreiches Vereinsjahr mit langer Fasnachtssaison“ attestieret der Vereinsvorsitzende der Sunthauser Narrenzunft, Dominik Münzer, dem Kötach-Buur und dem Buure-Wieb auf der Hauptversammlung. Die Prädikate „klein aber umtriebig“ kann sich der mit 35 aktiven Mitgliedern, davon 14 Kindern, bestückte Verein getrost anlasten. Nur sie halten im Ortsleben die Fahne des Fasnet-Brauchtums hoch.

Die Stabilität der kleinen Zunft spiegelt sich bei den Wahlen wider. Dominik Münzer bleibt erster Narr, zweiter Kassierer Matthias Masson und erster Häswart Kathrin Kammerer. Den Beisitz bilden weiterhin Jens Kokay, Patrick Bitsch und Michael Winterhalder, Kassenprüfer sind Rene Schneider und Markus Kammerer. Mit dem Fähnleaufhängen, Weckdienst, Narrenbaumstellen, Entmachtung des Ortsvorstehers, Zunftball und Fischessen hat man wieder ein komplettes Fasnetprogramm im Ortsleben auf die Beine gestellt. Auswärtige Umzüge führten die Sunthauser Narren nach Wolterdingen, Eisenbach, Bad Dürrheim oder Hochemmingen. Beim eigenen Nachtumzug in Sunthausen waren 2019 neun Gruppen anwesend. Insbesondere zu den Biesinger Mooslochhexen pflegt man ein enges Band, Besuche beim Sommerfest und Häsabstauben zeugen davon. Der Jahresausflug hatte ursprünglich den Steinwasenpark im Oberried als Ziel, musste aber aufgrund verregneten Wetters in der Fundorena auf dem Feldberg eine Alternative finden.

Die Kötach-Buur und Wieb bekommen aller Voraussicht nach Zuwachs, drei Interessenten laufen auf Probe in Leihhäsern mit. Am Samstag, 4. Mai veranstaltet die Narrenzunft in ihrer Zunftstube, ab 18 Uhr, ihren jährlichen Infoabend. Alle Interessierten mit Wissensdurst über das Vereinsleben und gepflegten Brauchtums in den eigenen Reihen und von außerhalb sind herzlich eingeladen.

Geehrt wurde Sabine Vosseler für ihre 25-jährige Vereinsmitgliedschaft. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden Karin und Hans Münzer, Martina und Klaus Dold, Petra und Helmut Merz, sowie Dieter Murawski geehrt.