Der Generationentreff Lebenswert in der Viktoriastraße hat seit seiner Gründung im November 2010 eine beispielose Entwicklung durchgemacht. Diese gipfelte im vergangenen Jahr in der Ernennung zum Mehrgenerationenhaus mit einer damit verbundenen Förderung durch den Bund. Der positive Kurs setzt sich unverändert fort.

Bürgermeisterstellvertreter Heinrich Glunz war bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Lebenswert im Rahmen der Grußworte voll des Lobes. Die Entwicklung des Mehrgenerationenhauses schreite mit riesigen Schritten voran, ständig werden neue Projekte entwickelt. Das neueste davon ist zum Beispiel des Café Mittendrin. Mit der Ernennung zum Mehrgenerationenhaus – einer "Initialzündung" – und der damit verbundenen Förderung des Bundes habe sich das Aufgabengebiet des Vorstandes massiv vergrößert.

Übrigens gebe es bundesweit bloß 550 Mehrgenerationenhäuser und Dürrheim werde von vielen Seiten beneidet, erklärte Angelika Strittmatter, während sie über das abgelaufene Jahr berichtete. Einen Schwerpunkt der aktuellen Arbeit stelle das Projekt neuer Wohnformen dar. Indes – es fehlt ein passendes Grundstück und das bereite allen Seiten Bauchschmerzen.

Das Lebenswert könne im Schnitt 30 Besucher täglich verzeichnen, berichtete Strittmatter. Mehr als 60 Personen bringen sich seit Jahren dauerhaft ehrenamtlich für dieses "riesige Gemeinschaftsprojekt" ein. Als Glücksgriff wurde immer wieder Sabine Armborst bezeichnet, die inzwischen als gute Seele des Generationentreffs gilt. Sie vernetzt und koordiniert an etlichen Stellen und kümmert sich auch intensiv um neue Kontakte. Positiv stellte Erhardt Teichert die Mitgliederentwicklung dar. 2015 seien es 111 Mitglieder gewesen, 2016 waren es 122, 125 im März 2017 und aktuell sind es 141. Teichert: "Also steigende Tendenz."

Das Café Mittendrin ist als Treffpunkt offen für jeden und findet am Mittwoch, 28. März, von 13.30 Uhr bis 17 Uhr statt.