Mittendrin statt nur dabei, ungezwungen Kontakt finden, sich austauschen und vieles mehr: Das Mehrgenerationenhaus Lebenswert an der Viktoriastraße hat zusätzlich zu dem riesigen Programmangebot mit dem Café Mittendrin einen neuen Treff eingerichtet, der alle menschen anspricht. Egal ob jung, alt, allein, gemeinsam, Bürger oder Neubürger – hier sind alle willkommen.

Was steckt dahinter? "Zu unseren Aufgaben als offizielles Mehrgenerationenhaus gehört es, offene Treffs anzubieten", erklärt Angelika Strittmatter vom Vorstandsteam. "Wir sind als Institution Kontaktstelle und Ansprechpartner in vielen Angelegenheiten für alle." Zum Beispiel könne man im Generationentreff den SÜDKURIER lesen, ein Computer und kostenlose Internetnutzung gehören beispielsweise auch zu den Angeboten. Strittmatter. "Wir sind quasi ein öffentliches Wohnzimmer." Das soll heißen, die Menschen dürfen hereinkommen und sollen sich wohlfühlen. So wurde zum Beispiel extra eine gemütliche Couch angeschafft, ein Bücherregal soll folgen. Übrigens sind im Mehrgenerationenhaus stillende Mütter jederzeit willkommen.

"Unser neues Café bietet den Menschen die Möglichkeit, sich ohne Verpflichtungen ungezwungen zu unterhalten und Kontakt zu finden", erklärt Angelika Strittmatter weiter. Als Gastgeberin fungiere die Geschäftsstellenmitarbeiterin Sabine Armborst, die dafür extra eine Schulung für Gastgeber öffentlicher Treffs absolviert habe. In Workshops sei erarbeitet worden, wie man auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht und solche Treffs leitet, erklärt sie. Denn die Gastgeber – bestenfalls sind es mehrere – haben neben der Bewirtung auch ein offenes Ohr für Anliegen und Fragen der Besucher. Die Bewirtung beim Café soll keine Konkurrenz zu gewerblichen Cafés darstellen. Es werde lediglich der Selbstkostenpreis für Kaffee, Tee und Kuchen erhoben.

Schon das erste Mal am vergangenen Mittwoch war ein voller Erfolg, es war rappelvoll. Bestens gelaunt plauderten die Besucher miteinander. Das Café Mittendrin findet ab jetzt jeden Mittwoch statt, von 14 bis 17 Uhr. Kommen darf jeder und mitmachen darf auch jeder. Wie immer ist man im Mehrgenerationenhaus offen für jede Unterstützung. Klasse wäre natürlich, wenn sich ein paar Männer entschließen könnten, als Gastgeber mitzuwirken, so die Organisatorinnen.