Zum sechsten Mal fand auf Initiative der Bürgerstiftung Bad Dürrheim der Stiftertag statt, im Rahmen dessen Jugendliche der Stadt geehrt werden, die sich auf besondere Weise durch ihr soziales und vor allem auch ehrenamtliches Engagement hervorheben. Die Geehrten sind junge Menschen, die bereit sind, neben ihrer Schule auch für andere da zu sein, zuzuhören, gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.

Fünf Bewerbungen seien dieses Jahr eingereicht worden, erklärte Vorstandsmitglied Andrea Kanold bei der Begrüßung vor einer stattlichen Anzahl Gäste. Drei Anerkennungspreise der Bürgerstiftung im Wert von jeweils 100 Euro, ein Jugendsozialpreis der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen im Wert von 300 Euro und der Anton-Häring-Preis im Wert von 500 Euro wurden vergeben.

Junge Menschen aus der Stadt und den Teilorten Bad Dürrheims, die sich über das gewöhnliche Maß hinaus ehrenamtlich engagieren werden von der Bürgerstiftung Bad Dürrheim mit einem Festakt und Preisen gewürdigt.
Junge Menschen aus der Stadt und den Teilorten Bad Dürrheims, die sich über das gewöhnliche Maß hinaus ehrenamtlich engagieren werden von der Bürgerstiftung Bad Dürrheim mit einem Festakt und Preisen gewürdigt. | Bild: Naiemi, Sabine

Einen Preis erhielten jeweils der Teilhabekreis Bad Dürrheim, unter der Leitung von Adalbert Mayer und Daniela Frey, und die Religionsklasse 7a/b der Realschule am Salinensee. Sie stellten gemeinsam im Rahmen der 72-Stunden-Aktion ein tolles Fest auf die Beine und unterstützten außerdem die Sammelaktion von Plastikdeckeln.

Den nächsten Preis erhielt Noah Buck, der ohne große Worte seine Ideen in Taten umsetzt und sich als Tennistrainer im Rahmen der Nachmittagsbetreuung betätigt und sich um die Technik bei Schulfesten und Schulaufführungen kümmert.

Den Preis des Bad Dürrheimer Mineralbrunnens für Pascal Gössl überreichte Geschäftsführer Ulrich Lössl. Der „Junge für alles“ begann sein Engagement in der Nachmittagsbetreuung an der Schule und ist stets da, wenn jemand gebraucht wird als Begleiter, Betreuer und vieles mehr.

Der Anton-Häring-Preis wurde zum ersten Mal von dessen Sohn Jürgen Häring überreicht. Er ging an Marah Beyer, der das soziale Engagement bereits seit frühen Zeiten im Blut liegt. Aktuell hilft sie einem kambodschanischen Mädchen, die deutsche Sprache besser zu erlernen, gibt Nachhilfe bei Hausaufgaben im Generationentreff Lebenswert und hilft dort auch im Café und bei Veranstaltungen und betreut dort auch Spielemittage.

Marah Beyer (Mitte) erhält für ihr langjähriges Engagement den Anton-Häring-Preis.
Marah Beyer (Mitte) erhält für ihr langjähriges Engagement den Anton-Häring-Preis. | Bild: Naiemi, Sabine

Den Wert sozialen Engagements und den damit verbundenen Erwerb sozialer Kompetenzen, und dass die Jugendlichen es verdient haben, auf diese Weise gewürdigt zu werden, hob Bürgermeister und Festredner Jonathan Berggötz hervor. Sprachs und gab den jungen Preisträgern noch ein paar Tipps aus seinem eigenen Erfahrungsschatz mit auf ihren Weg.

Die Band „WG & Friends“ oder auch „Klösterle“ aus Villingen-Schwenningen umrahmt bereits zum zweiten Mal mit launiger Musik den festlichen Abend im Haus des Gastes.
Die Band „WG & Friends“ oder auch „Klösterle“ aus Villingen-Schwenningen umrahmt bereits zum zweiten Mal mit launiger Musik den festlichen Abend im Haus des Gastes. | Bild: Sabine Naiemi