Bad Dürrheim (sgn) Schon viel erreicht, aber keine Zeit für Stillstand. Etliche Projekte wurden in den vergangenen Jahren im Mehrgenerationenhaus umgesetzt, fünf neue Angebote etabliert. Das Haus boomt als Begegnungsstätte. Jetzt sind die mit dem Demografiewandel und der Teilnahme am Programm "Quartier 2020" einhergehenden Herausforderungen aktuell. Es gilt die Pläne umzusetzen, wie sie von Markus Thoma bei der letzten Projektbeiratsbesprechung im November vorgestellt wurden.

"Ich glaube, den Leuten ist oft gar nicht klar, was mit Demografiewandel und -gestaltung gemeint ist", denkt Angelika Strittmatter. Das Thema soll also zu den Bürgern transportiert werden. Diese will man auch erreichen, um sie in die Steuerungsgruppen einzubinden, die im Januar gegründet werden sollen und die die angedachten Projekte beschleunigen beziehungsweise umsetzen sollen. "Die Frage ist nur, wie man an die jüngeren Bürger, an die Familien herankommt", ist sich das Vorstandsteam des Mehrgenerationenhauses einig. Man wolle nämlich genau von diesen Bürgern wissen, wo der Schuh drückt, was sie brauchen und sich wünschen.

Die anstehenden Themenschwerpunkte für 2018 sollen auf mehrere Arbeitskreise verteilt werden, die recht bald im neuen Jahr gegründet werden sollen. Für das Projekt "Neue Wohnformen" und das damit geplante Mehrgenerationenwohnhaus liegen 14 Unterschriften von Interessenten vor. Hier ist der nächste Schritt, konkret mit Bauträgern Kontakt aufzunehmen. Gleichzeitig ist die Stadt gefordert, bei der Suche nach dem Platz für so ein Haus zu helfen.

Unklar ist zurzeit noch, wie sich der Weggang von Markus Thoma auswirken wird. Man hofft stark, dass sich die Nachfolge übergangslos regeln lässt. Zunächst zählt man in der Viktoriastraße aber vor allem auf Unterstützung durch jüngere Bürger der Stadt, die bereit sind, sich ehrenamtlich für die Zukunft zu engagieren. Denn dass man etwas bewirken kann, wenn man sich dauerhaft engagiert zeige sich am Beispiel des Mehrgenerationenhauses.