Das 10. Seefest hatte alles was es für ein tolles Seefestwochenende braucht: jede Menge Musik, Festgäste, gute Laune, Regen und neue Biber-Games. Biber-Games deshalb, weil sich seit zwei Jahren Biber am Sunthauser See niedergelassen haben und man sich mal etwas neues statt der Seeregatta habe einfallen lassen wollen, erklärt Sabrina Zahn, erste Vorsitzende des Vereins.

Das Seefest startete mit viel Musik. Im Takt zum deutsch-rockigen Repertoire der Band Endlich brutzelten lecker Grillwürste in der Küche, auch die übrige Speisekarte konnte sich sehen lassen. Auch der Anblick des üppig bestückten Kuchenbuffets verhieß köstliche Gaumenfreuden. Soweit zu den weltlichen Genüssen. Zu den Songs von Endlich rockten und sangen die Zuhörer mit, oder klönten einfach nur ganz entspannt miteinander. Vor dem Zelt waren die Jahrmarktstände gut frequentiert.


Der Samstag stand im Zeichen der Blasmusik. Allein drei Blasmusiken aus der Umgebung gestalteten den Abend, beginnend mit der Kapelle aus Dogernau, gefolgt von den Tuningern, nach denen wiederum die Hochemminger für gute Unterhaltung sorgten. Unzählige Gäste hatten es sich auf der Wiese rund um den See bequem gemacht und warteten auf das Feuerwerk. Die am Himmel glühenden Feuerblumen ließen nach einer Viertelstunde ein begeistert applaudierendes Publikum zurück.

Erfolgreich vertrieb das Blasorchester Bad Dürrheim am Sonntagmorgen den Schlaf aus Augen und Ohren mit schmissigen Melodien. Pünktlich zu den Biber-Games begann es dann zu regnen, wie könnte es auch anders sein. So wurden die Wettstreiter nicht nur von unten nass. Sechs Gruppen hatten sich zu dem lustigen Wettbewerb angemeldet: der Turnverein Sunthausen, The Georges, die Lehremer, die Beckhofener, die Elefanten aus Heidenhofen und die Stallfreundinnen. Mit Grips, Elan, Geschicklichkeit und Schnelligkeit ging es ins Rennen um einen Spanferkel-Gutschein, einen Gutschein im Badeparadies und ein Fässchen Bier. "Vorstand, Kassiererinnen und Bläserjugendvorstand haben sich die Aufgaben ausgedacht", erklärt Marena Hauser.

Es mussten Fragen absichtlich falsch beantwortet werden, ein Stück von einem Baumstamm war abzusägen, mit der Schubkarre war ein Hindernislauf zu absolvieren und zum Schluss galt es, sich gegenseitig mit nassen Strohsäcken von einem im Wasser schwimmenden Baumstamm herunterzuhauen, alles im Wettlauf gegen die Zeit. Die Neuerung kam super an, war viel kurzweiliger als die Seeregatta, laut feuerten die Zuschauer ihre Favoriten an. Alle legten sich mächtig ins Zeug.

Das Fest ist noch nicht zu Ende. Heute geht es ab 16 Uhr zünftig mit dem Handwerkervesper und dem Seniorenblasorchester des Kreises weiter. Mit dem Kaiserwacht-Quintett klingt das Sunthausener Seefest dann aus.

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