Ein Auffahrunfall hat am Mittwochmorgen um kurz nach 7.30 Uhr auf der Bundesstraße 27 zwischen Donaueschingen und Bad Dürrheim mehrere Verletzte gefordert und stundenlang den Verkehr lahmgelegt. Hunderte Autofahrer kamen zu spät zur Arbeit oder zu ihren Terminen. Die Bundesstraße war zur Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden gesperrt.

Der Stau durch die zweistündige Sperrung ist riesig. Die Autofahrer müssen die Unfallaufnahme abwarten.
Der Stau durch die zweistündige Sperrung ist riesig. Die Autofahrer müssen die Unfallaufnahme abwarten. | Bild: Wilhelm Bartler

Zum Unfallhergang teilte die Polizei folgendes mit: Eine 31 Jahre alte Frau kam aus Richtung Donaueschingen und hatte den Rückstau an einer Einmündung auf Höhe von Bad Dürrheim zu spät gesehen. Sie habe noch versucht, dem Renault Clio, der am Stauende stand, auszuweichen. Sie streifte mit ihrem VW den Clio und prallte dann gegen den davor stehenden Citroen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden im VW und Citroen mehrere Personen leicht verletzt. Am Morgen ging man von mehr als sechs Verletzten aus. Zur Zeit des Unfalls befanden sich im Citroen vier Personen, im VW waren fünf Insassen. Die Verletzten wurden teilweise mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eine Nachfrage bei der Polizei am Abend ergab bezüglich der Anzahl der verletzten Personen noch keine genaueren Angaben.

Aufgrund der Vielzahl der Verletzen rücken die Einsatzkräfte im Großaufgebot an.
Aufgrund der Vielzahl der Verletzen rücken die Einsatzkräfte im Großaufgebot an. | Bild: Wilhelm Bartler

Aufgrund der Vielzahl an Verletzten waren fünf Rettungswagen, mehrere Notärzte, der organisatorische Leiter Rettungsdienst, der leitende Notarzt sowie der Rettungshubschrauber Christoph 11 und die Polizei im Einsatz. Der Hubschrauber wurde jedoch nicht für einen Personentransport benötigt. Die Feuerwehr der Abteilung Bad Dürrheim war mit dem Rüstzug, bestehend aus dem Einsatzleitwagen (ELW) 1-11, Löschfahrzeug (LF) 16-12 1-44-1 und dem Rüstwagen (RW) 1-52 vor Ort. Da keine eingeklemmten Personen festgestellt wurden, begrenzte sich die Aufgabe der Männer auf die Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Unterstützung des Roten Kreuzes.

Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von insgesamt 14 000 Euro. Der Citroen und der VW mussten mit Totalschaden abgeschleppt werden.

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