Ein Jahr voller Höhenpunkte bilanzierte der Generationentreff. Im Haus Lebenswert ist man jetzt schon auf der Suche nach einem neuen Helfer im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (wir berichten noch). Eine großzügige anonyme Spende sichert für die nächsten fünf Jahre den Verbleib des Generationentreffs an der Viktoriastraße.

„Als ich mit dem Jahresbericht für die Versammlung begonnen habe, habe ich wieder mal festgestellt, dass eine Menge geschehen ist“, eröffnete Angelika Strittmatter vom Vorstandsteam ihren Part. „Der Generationentreff bietet eine lebendige Vereinskultur und ein vielfältiges Angebot.“ 14 Gruppen seien es mittlerweile, die im Generationentreff beheimatet sind. Sehr gut besucht waren im vergangenen Jahr besonders die vielen Vortragsabende. Im Rahmen des Stärke-Programms wurden Elternseminare angeboten, der Ausflug zur Besichtigung des Thyssen-Krupp-Turms war ein weiterer Höhepunkt und die Feier zum fünfjährigen Bestehen.

Ein weiterer Meilenstein des vergangenen Jahres war die Entscheidung des Gemeinderates, den Generationentreff in den nächsten fünf Jahren weiterhin finanziell zu unterstützen, indem die Stadt für diesen Zeitraum die Miete und Nebenkosten trägt. Bedingung war allerdings, dass sich der Generationentreff mit 5000 Euro jährlich beteiligt. Erfreulicherweise wurde diese Eigenbeteiligung durch eine anonyme, zweckgebundene Spende in genau der benötigten Höhe abgedeckt. Angelika Strittmatter: „Wir sind außerordentlich dankbar und werden weiterhin versuchen, in den Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements zu investieren, um eine größtmögliche Teilhabe für die Gemeinschaft zu unterstützen.“

Eine der Fragen aus der Reihe der Anwesenden galt dem Café International, da die Resonanz darauf nicht sehr groß ausgefallen war. Man habe es ins Leben gerufen, weil man dachte, dass mehr Asylbewerber kommen, erklärte Strittmatter. Aktuell wolle man dieses Angebot aber in Erwartung der von Bürgermeister Walter Klumpp angekündigten Flüchtlinge zunächst noch beibehalten. Für die bevorstehende Integrationsarbeit mit Flüchtlingen hat der Generationentreff außerdem seine Unterstützung zugesagt. Des Weiteren wurde ein Gedächtnistrainingskurs angeregt sowie nach dem Stand in Sachen Reparaturcafé gefragt. Er stecke noch mitten in der Planung, meinte Markus Thoma von der Stadtverwaltung. Es gehe vor allem darum, geeignete Räume zu finden.


Nächste Veranstaltungen

Der Verein Generationentreff im Haus Lebenswert hat aktuell 118 Mitglieder. Der Jahresbeitrag liegt bei 15 Euro. Weiteres Engagement und Ideen aus der Bürgerschaft sind jederzeit willkommen. Die nächsten Veranstaltungen: Heute, um 10 Uhr, trifft sich der Musikkreis, um 13 Uhr findet der Computerkurs für Senioren statt, um 15 Uhr ist das Café International, es folgt der Müttertreff. Am 23. Februar hält Notariatsdirektor im Ruhestand Hans Buddeberg einen Vortrag zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

www.generationentreff-lebenswert.de