Aus Gründen der Verkehrssicherheit erachtete der Ortschaftsrat auf der Grünanlage zwischen der Geisinger Straße und der Ostbaarhalle die Fällung diverser Bäume für notwendig. Der Stammwuchs einiger Bäume bilde Zwiesel (Baumgabelungen), einige seien praktisch tot, was baldiges Handeln erfordere. Einstimmig beschloss daher der Ortschaftsrat das Fällen von fünf Fichten, zwei Ahorn-Bäumen und einer Kiefer. Die markante Dreiergruppe der Birken soll unangetastet bleiben.

Vorgesehen ist eine Ersatzpflanzungen durch Laubbäume mit einem Stammdurchmesser von 20 bis 25 Zentimetern. „In der Regel nehmen wir Ersatzpflanzungen von 16 bis 18 Zentimetern an Durchmesser vor, hier etwas größer. Dann machen die kleinen Bäume auch gleich etwas her“, erklärte Bauhofleiter Michael Liedtke. Durch die Installation einer Sitzbank entstehe auf dem Areal eine „kleine Parkanlage“. „Ich sehe hier eine ökologische Aufwertung. Mit Sitzbank und Bäumen könnten Arbeitskräfte aus dem benachbarten Gewerbegebiet das Ambiente beispielsweise zur Mittagspause nutzen“, erklärte Ortsvorsteher Jürgen Schwarz. Die Fällung soll im Februar erfolgen, die Ersatzpflanzung im April.

Die LKW-Werkstatt von Andreas Stehle im Gewerbegebiet im Hochen wird ihre Erweiterung um eine SB-Waschanlage mit Plätzen für PKW und LKW wohl doch mit erweiterten Betriebszeiten erfahren. Einer ersten Bauvoranfrage für diese Erweiterung stimmte der Unterbaldinger Ortschaftsrat nur unter der Bedingung zu, dass die Betriebszeiten von acht bis 20 Uhr beschränkt werden. Eine von Stehle eingeforderte schalltechnische Untersuchung gibt dem Firmeninhaber nun grünes Licht.

Basierend auf 40 Wascheinheiten pro Tag attestiert die Untersuchung der Waschanlage eine Betriebslautstärke, die weit unterhalb einer Lärmbelästigung für die Anwohner liegt. Nach geltendem Recht ist der Betrieb für derlei Waschanlagen an Sonn- und Feiertagen ohnehin untersagt, werktags werden sie mit nur wenigen Einschränkungen betrieben. Stehle beantragte für seine dann erweiterte Anlage eine Betriebszeit für von sieben bis 22 Uhr. An Samstagen wird die Anlage ihren Betrieb ebenfalls aufrecht erhalten.

„Wir können diese Zeiten nicht beschränken“, so Schwarz. Die Anlage sei zudem durch ihre Konstruktion mit Entfernung und Abschluss hin zu den Wohngebieten keine große Behelligung für die Anwohner. „Dies ist ein Gewerbegebiet, ich meinte von Anfang an, hier von derlei Beschränkungen abzusehen. Das wird nicht durchgehen“, warf auch Gottfried Schacherer ein.

Der Ortschaftsrat stimmte dem Bauvorhaben nunmehr zu, unter der Bedingung, dass die Messwerte der schalltechnischen Untersuchung zutreffen und das Verbot der Betriebszeiten an Sonn- und Feiertagen strikt eingehalten wird. Nach Zustimmung des Technischen Ausschusses soll das Vorhaben im Frühjahr umgesetzt werden.

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