Villingen-Schwenningen Verdienstkreuz für einen Verstorbenen

So etwas gibt es nicht alle Tage. Ein bekannter Mann aus dem Oberzentrum wurde jetzt posthum mit einer hohen Auszeichnung bedacht. Offenbar ein behördenversehen, die Auszeichnung war seit über zwei Jahren beantragt worden.

Bei der Trauerfeier Verdienstkreuz für verstorbenen Fritz Ewald Villingen-Schwenningen (cho) Das war eine Überraschung während der Trauerfeier am Mittwoch: Posthum wurde der verstorbenen Fritz Ewald mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Oberbürgermeister Rupert Kubon überreicht dieses seiner Witwe Gisela Ewald. „Wir haben als Stadt vor rund zweieinhalb Jahren beantragt, dass Fritz Ewald für seine großen Leistungen das Bundesverdienstkreuz erhält.“ Jetzt erst sei dem Antrag stattgegeben und die Auszeichnung mit der Urkunde des Bundespräsidenten Steinmeier an die Stadt geschickt worden. Zu einer feierlichen Überreichung ist es nicht mehr gekommen, am 3. Oktober ist Fritz Ewald überraschend im Alter von 78 Jahren gestorben. Auch Kulturamtsleiter Andreas Dobmeier würdigte in einer Rede die Leistungen von Fritz Ewald für das Kulturleben der Stadt und der Region und erinnerte an das von Ewald ins Leben gerufene Festival „VS Swingt“, bei dem zahlreiche Jazz-Größen nach Villingen gekommen sind und die Stadt überregional bekannt gemacht haben. Natürlich fehlte bei dem Trauergottesdienst die Jazz-Musik nicht, Wegbegleiter und Musikfreunde von Ewald sorgten dafür, dass er mit der von ihm so geliebten Musik verabschiedet wurde.

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