Villingen-Schwenningen Städtische Galerie: Vanessa Charlotte Heitland übernimmt die Leitung ab dem 1. Juni

Vanessa Charlotte Heitland will als neue Leiterin das Bewusstsein für die Städtischen Galerie stärken.

Die 30-jährige Kunsthistorikern Vanessa Charlotte Heitland wird ab dem 1. Juni die Nachfolge von Wendelin Renn als Leiter der städtischen Galerie antreten. Renn, der sich nach 30 Jahren Galerieleitung in den Ruhestand verabschiedet, wird noch einige Monate parallel im Amt bleiben, damit die Einarbeitung reibungslos funktioniert, so Magdalena Rapp vom Kulturamt.

Heitland stammt aus Ostwestfalen und besitze, so das Kulturamt in einer Pressemitteilung, umfangreiche Erfahrungen in der Präsentation und Vermittlung moderner und zeitgenössischer Kunst sowie eine mehrjährige Führungserfahrung im Museums- und Ausstellungsbetrieb. Seit 2015 leitet Heitland das Museum im Schloss Bad Pyrmont. Dieses konnte sie als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst positionieren.

  • Der Werdegang: Nach ihrem Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit Auslandsaufenthalten in Baltimore/USA und Verona/Italien war Heitland zunächst als Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Freiburg tätig und koordinierte u. a. ein Mentoring-Projekt für Studierende. Anschließend betreute sie als Kunstreferentin der Lippischen Kulturagentur Schloss Brake/Lemgo die Ausstellungshäuser und Aktivitäten in der Malerstadt Schwalenberg. Dort kuratierte sie Ausstellungen mit dem Schwerpunkt auf Gegenwartskunst sowie Kunst des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts und zeichnete u. a. verantwortlich für das Schwalenberg-Stipendium für Bildende Kunst. Seit 2015 leitet Heitland das Museum im Schloss Bad Pyrmont. Dieses konnte sie insbesondere durch eine gezielte Neuausrichtung des Ausstellungsprogramms als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst positionieren und durch neue Vermittlungs- und Veranstaltungsformate sowie ein modernes, zielorientiertes Marketing in seinem Profil erfolgreich weiterentwickeln.
  • Die Herausforderunge: Vanessa Charlotte Heitland habe sich, so das Kulturamt, in ihrer beruflichen Tätigkeit ein großes Netzwerk aus Kunstschaffenden, Museen, Hochschulen, Galerien und privaten Sammlern erarbeitet. Sie freue sich nun darauf, für die Präsentation und die Vermittlung von Bildender Kunst ihre Erfahrungen und innovativen Ideen einzubringen sowie mit ihrem Team anspruchsvolle Ausstellungen im aktuellen Kunstschaffen zu konzipieren und den Diskurs über Kunst weiter zu führen. Ebenso möchte sie das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit für die Bedeutung der Städtischen Galerie in der Stadt und der Region als Standort kultureller Interaktion stärken. Auch in der Entwicklung des Museumsquartier Bürk-Areal sieht Heitland eine "großartige Herausforderung". Neben der Galerieleitung wird Heitland künftig auch Kulturamtsleiter Andreas Dobmeier in allen wichtigen Belangen vertreten.

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