Villingen-Schwenningen Polizeihochschule: OB Kubon begrüßt "einzig sinnvolle Lösung"

Oberbürgermeister Rupert Kubon gibt eine Stellungnahme zur Aussage des Innenministeriums, dass die Erweiterung der Polizeihochschule des Landes ausschließlich am Standort Villingen-Schwenningen erfolgen soll.

Mit folgender Stellungnahme hat am Mittwoch Oberbürgermeister Rupert Kubon auf die Mitteilung des Stuttgarter Inneniministeriums reagiert, die Polizeihochschule des Landes einzige am Standort Villingen-Schwenningen zu erweitern. Darin heißt es:

"Es sind gute Nachrichten, die uns aus Stuttgart erreicht haben. Nach ersten Informationen hat sich das Innenministerium für die Bündelung des Kommissariatstudiums an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen entschieden. Der Aufwuchs auf 1.700 Studierende soll vollumfänglich und alleinig im Oberzentrum abgebildet werden und nicht, wie zunächst befürchtet, mit einem Außenstandort aufgespalten werden. Sollten sich die Meldungen offiziell bestätigen und das Kabinett dem ebenfalls zustimmen, können alle weiteren Schritte zum Ausbau der Hochschule in Gang gebracht werden.

Das Tauziehen um die Hochschule mit diesem Ergebnis ist ein gemeinsamer Erfolg aller, die sich für die "Einstandort"-Lösung eingesetzt haben. Über die Parteigrenzen hinweg haben Bundes- wie Landtagsabgeordnete, der Landrat und auch ich als Oberbürgermeister Villingen-Schwenningens an einem Strang gezogen. Die politische Vernetzung auf regionaler Ebene ist für unsere Region ein hohes Gut. Mein großer Dank geht deshalb an die Mitstreiter, die sich für den Standort Villingen-Schwenningen eingesetzt haben. Unterstreichen möchte ich die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Hochschule für Polizei. Das Hochschulstudium kann so weiterhin mit seiner hohen Qualität aus einem Guss in Villingen-Schwenningen ermöglicht werden. Das war mir sowie der Hochschule ein ebenso wichtiges Ziel, das jetzt erreicht werden konnte.

Die Stadt Villingen-Schwenningen hat dem Land stets ihre volle Unterstützung zugesagt und versichert, dass die Infrastruktur in der Baden-Württemberg-Stadt gewährleistet werden kann. Hier halten wir Wort und beabsichtigen entsprechend der Bedarfe die Unterbringung der Studenten, voraussichtlich in den Wohnungen der ehemaligen Militärangehörigen, wenn bis 2021 insgesamt 1.700 Kommissare an der Hochschule studieren werden.

Die Diskussion um die Hochschule für Polizei hat wochenlang Wogen geschlagen, deshalb freut es mich umso mehr, dass es uns gelungen ist, auf fachlicher Ebene die sachliche Betrachtung in den Vordergrund zu rücken und somit zu der einzig sinnvollen Lösung gekommen sind. "Es ist nicht nur fachlich richtig, sondern auch wichtig, dass eine solche standortpolitische Entscheidung für das Oberzentrum gefallen ist. Nach dem die Landespolitik die Marschrichtung vorgibt, heißt es jetzt: Ärmel hochkrempeln und gemeinsam weiter an die Arbeit gehen", äußert sich Oberbürgermeister Rupert Kubon zu den aktuellen Entwicklungen zur Hochschule für Polizei.

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