Villingen-Schwenningen Neuer Plan für das Gelände des ehemaligen Familienparks

Grundstück am Nordring mit mit 700 000 Euro neu erschlossen. Mehrere Freizeiteinrichtungen sind hier geplant

Ausgiebig diskutierten die Mitglieder des Technischen Ausschusses die neue Planung für das Gelände des ehemaligen Familienparks im Gewann "Klaremer Grund" am Nordring. Rund 700 000 Euro will die Stadt 2018 in die Erschließung des Geländes mit neuen Versorgungsleitungen, einer Erschließungsstraße und rund 300 Parkplätzen investieren. Der Betrag sorgt für viele Fragen und Diskussionsbedarf.

Auf dem Grundstück sollen im nächsten Jahr endlich ein Jugendkulturelles Zentrum für die Jugend der Stadt errichtet werden. Weiter südlich plant ein privater Investor den Bau einer neuen Boulder- und Kletterhalle. In dem Gebäude will auch die Sektion Schwarzwald des Deutschen Alpenvereins ihre Geschäftsstelle unterbringen.

Eine weitere Option ist die Ansiedlung eines neuen Platzes der Jugendverkehrsschule. Hier, so berichtete Baubürgermeister Detlev Bührer, laufen zurzeit Fusionsverhandlungen zwischen den Betreibern der beiden Jugendverkehrsschulen im Landkreis. Er gehe davon aus, dass diese Verhandlungen nächstes Jahr abgeschlossen werden und dann eine konkrete Planung im "Klaremer Grund" möglich wird. Weitere konkrete Interessenten für die noch freien Grundstücke auf dem Gelände gebe es nicht, sagte Bührer auf Anfragen aus dem Gremium. Er sei aber überzeugt, dass die Interessenten sehr schnell kommen werden, wenn das Jugendkulturzentrum und die Kletterhalle stehen. "Einer muss immer den Anfang machen." Der Verkauf des Grundstücks an den Investor der Kletterhalle stehe untermittelbar bevor.

Für die Freien Wähler kritisierte Ernst Reiser die Planung als "Zufallsentwicklung und Flickschusterei" der Stadt. Das Gelände sei viel zu wertvoll, um es für eine Kletterhalle zu nutzen. Die gehöre in ein Gewerbegebiet. Stadtplaner Henning Keune stellte klar, dass die im Bebauungsplan festgelegte Nutzung dieses Gebietes mit "Freizeiteinrichtung" vorgegeben sei. Deshalb würden diese Einrichtungen hier gezielt angesiedelt. Die Mehrheit im Ausschuss sah dies ebenso und stimmte für die Planung, die Freien Wähler enthielten sich.

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