Villingen-Schwenningen Nach 30.000 Euro-Rammstoß will es keiner gewesen sein

In Villingen-Schwenningen kommt es am Sonntagmorgen zu einem spektakulären Unfall. Nun ermittelt die Polizei nicht nur wegen Unfallflucht, sondern auch wegen Vortäuschen einer Straftat.

Erst ein 30 000 Euro Rammstoß – nun der Streit, wer gefahren ist: Ein BMW-Fahrer knallte am frühen Sonntagmorgen gegen 5.20 Uhr in der Rottweiler Straße in VS-Schwenningen in einen ordnungsgemäß geparkten Subaru. Die Wucht des Aufpralls war derart heftig, dass an dem gerammten Fahrzeug das rechte Rad abgerissen und auf einen weiteren geparkten Wagen geschleudert wurde. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt zunächst fort, stellte seinen ebenfalls stark beschädigten BMW jedoch circa 200 Meter weiter an der Einmündung Spittelstraße/Rottweiler Straße ab.

Da ging dann wohl gar nichts mehr. Von dort entfernte sich der Verursacher endgültig von der Unfallörtlichkeit. Doch wer war es? Bei dem Unfall entstand immerhin beträchtlicher Sachschaden in Höhe von insgesamt circa 30 000 Euro. Mögliche Fahrer des unfallflüchtigen BMWs machten widersprüchliche Angaben hinsichtlich des tatsächlichen Fahrers zum Unfallzeitpunkt. Daher wurde nun, neben dem Strafverfahren der Unfallflucht, auch noch ein Verfahren wegen Vortäuschen einer Straftat eingeleitet, da die ermittelnden Beamten offensichtlich durch unwahre Angaben getäuscht werden sollten, meldete die Polizei.

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