Villingen-Schwenningen Leckere Früchte des Gymnasiums am Hoptbühl helfen in der Tafel und in Burkina Faso

Die Mangoaktion des Hoptbühlgymnasiums richtet auch den Blick in die nahe Nachbarschaft. Davon profitieren nun Bedürftige in der Region, die sich kostenlos mit der Frucht eindecken können.

Unter dem Motto ,,Mangos für Hoptbühler – Schulen für Burkina Faso“ fand dieses Jahr zum zwölften Mal die Mangoaktion am Gymnasium am Hoptbühl statt. Dabei wurden über 1700 frische Mangos und 450 Päckchen getrocknete Mangos von Schülern, Eltern und Lehrern beim Verein Direkthilfe Burkina bestellt. Mit dem Erlös finanziert dieser vor allem den Bau von Schulen im bitterarmen, westafrikanischen Land Burkina Faso, berichtet das Hoptbühl-Gymnasium in einer Pressemitteilung.

Die Werbemaßnahmen mit Plakate und kurzen Vorstellungen des Entwicklungshilfeprojekts bei den Elternabenden waren wieder ein voller Erfolg. Das achtköpfige Schülerteam unter der Leitung der Lehrerinnen Jutta Schröder und Eva Lauble organisierte – unterstützt vom gesamten Kollegium – die Bestellung der aromatischen Früchte. Die Sorte Amelie reift sehr lange am Baum, wird dann möglichst schnell nach Deutschland transportiert und schmeckt daher besonders lecker.

Zum ersten Mal spendete das Gymnasium am Hoptbühl nicht nur nach Burkina Faso, sondern auch an die Tafel in Villingen-Schwenningen. Da sicherheitshalber immer etwas mehr Früchte bestellt und daher beim Verkauf der Einzelfrüchte geringfügig höhere Preise einkalkuliert werden müssen, konnte dieser Überschuss als Sachspende an die Einrichtung für bedürftige Menschen gehen. Diese leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass beispielsweise Arbeitslose, Alleinerziehende, Familien mit vielen Kindern oder Senioren mit niedriger Rente, die trotz Sparsamkeit nur schwer über die Runden kommen, Lebensmittel zu sehr günstigen Preisen erhalten.

Über 200 Mangos sowie 100 Päckchen Trockenfrüchte spendete das Mangoteam der Tafel und war sich sicher, dass es sinnvoll ist, neben dem Blick über den Tellerrand nach Burkina Faso die eigene Region nicht aus den Augen zu verlieren, da Hilfsbedürftigkeit nicht nur ein Phänomen der Entwicklungsländer sei. Nicht nur in Villingen und Schwenningen, sondern auch in Donaueschingen, St. Georgen und Triberg werden in diesen Tagen die leckeren Früchte in den Regalen der Tafel-Läden liegen.

,,Es ist schön, dass Mangos als Bausteine für die Zukunft den Menschen in Burkina Faso dienen“, sagte Rosi Burkard, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, und ergänzte: "Aber dass das Gymnasium am Hoptbühl auch den Bedürftigen in Villingen-Schwenningen hilft und seine Augen vor der Realität nicht verschließt, ist einfach spitze.“

Ihre Meinung ist uns wichtig
☀ Einzigartige Sonnenstücke vom See ☀
Neu aus diesem Ressort
Villingen-Schwenningen
Villingen-Schwenningen
Villingen-Schwenningen
Villingen-Schwenningen
Villingen-Schwenningen
Villingen-Schwenningen
Die besten Themen