Villingen-Schwenningen LED-Kunst leuchtet nur abends an der Neckarhalle

Die Finanzierung des Vorhabens in Villingen-Schwenningen läuft über Sponsoren und Spenden.

Die geplante LED-Kunst an der neuen Neckarhalle in VS-Schwenningen stößt auch im Verwaltungs- und Kulturausschuss auf Zustimmung. Der Freie Wähler Bertold Ummenhofer hält sie für besser als "den Spazierstock auf dem Klinikum", wie er die dortige Kunst am Bau bezeichnete. Allerdings interessierte es ihn, ob die Halle Tag und Nacht beleuchtet sei. Tagsüber mache es keinen Sinn, antwortete Oberbürgermeister Rupert Kubon. Auch die ganze Nacht sollen die LEDs nicht leuchten, sondern er gehe von den Abendstunden aus. Eine Kostenfrage dürfte dies allerdings nicht sein, Architekt Michael Muffler bezifferte die Stromkosten auf 30 bis 50 Euro im Monat. Die Steuerungsmöglichkeiten seien recht groß.

Der Liberale Dirk Caroli wollte wissen, was passiere, wenn die erwarteten Spenden- und Sponsorengelder nicht zusammenkämen. Der Posten sei mit einem Sperrvermerk bezeichnet, dann müssten die Gemeinderäte noch einmal abstimmen, antwortete Bau-Bürgermeister Detlev Bührer. Dass das Sponsoring scheitert, damit rechnet aber niemand. Immerhin seien zwei renommierte Leuchten-Unternehmen in der Stadt, meinte beispielsweise Ummenhofer. Auch Joachim von Mirbach (Grüne) hielt es für einen "angemessenen Vorschlag". Die Kunst – LEDs werden in Aluminiumprofile eingebettet – soll etwa 50 000 Euro kosten.

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