Villingen-Schwenningen Innenministerium dementiert Aufsplittung der Polizeihochschule

Entscheidung noch nicht gefallen: Prüfung dauert an, ob Wertheim eine Außenstelle der Villingen-Schwenninger Hochschuleinrichtung erhält

Ob die rund 250 Kilometer von Villingen-Schwenningen entfernte Stadt Wertheim eine Außenstelle der Polizeihochschule Villingen-Schwenningen erhält, ist noch nicht entschieden. Der Südwestrundfunk hatte über einen Beschluss zur Standortfrage berichtet, das Innenministerium reagierte umgehend: "Die aktuelle Berichterstattung über eine angebliche Entscheidung in Sachen Standorte der Polizeiausbildung ist falsch."

Der unveränderte Stand sei: Der zentrale Studienstandort der Landespolizei in Villingen-Schwenningen werde gestärkt, betonte Sprecher Renato Gigliotti. Das Ministerium prüfe in intensiven Gesprächen mit der Stadt und dem Landkreis, ob die wachsende Studentenzahl am Standort der Kernhochschule selbst bewältigt werden kann. Wertheim und Herrenberg werden in jedem Fall Standorte für Bildungseinrichtungen der Polizei.

Details hierzu würden gegenwärtig erörtert. Es werde außerdem geprüft, ob ein weiterer Ausbildungsstandort erforderlich sein wird. Die Entscheidungen hierzu werden in einem geordneten Verfahren und in enger Abstimmung der Koalitionspartner bis spätestens Jahresende fallen, erklärte Gigliotti abschließend. Der Südwestrundfunk hatte gemeldet: Die Polizeihochschule Villingen-Schwenningen solle eine Außenstelle in Wertheim erhalten. Dort sollten dann ab 2019 bis zu 400 angehende Kommissare die Ausbildung für den gehobenen Dienst durchlaufen.

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