Villingen-Schwenningen Innenministerium: Polizeihochschule Villingen-Schwenningen bleibt erhalten

Die Polizeihochschule Villingen-Schwenningen bleibt als zentraler Studienstandort der Landespolizei erhalten. Diese Entscheidung von Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) bestätigte am Dienstagabend die Grünen-Abgeordnete für den Schwarzwald-Baar-Kreis, Martina Braun.

Der Hochschulstandort werde sogar noch gestärkt und ausgebaut, heißt es in einem Schreiben Strobls. Ab 2019 sollen dort im Endausbau 2021 insgesamt 1700 Studenten an der Hochschule für Polizei untergebracht werden. Derzeit sind es 1400. Ursprünglich sollte eine Außenstelle nach Wertheim (Main-Tauber-Kreis) verlagert werden.

Fraktionskreise von Grünen und CDU in Stuttgart bestätigten, dass im Innenministerium eine entsprechende Entscheidung zugunsten des Standorts Villingen-Schwenningen gefallen sein soll. Dem zufolge werde es keine Aufspaltung der Hochschule der Polizei an mehrere Standorte geben, sondern der Standort Villingen-Schwenningen solle so gestärkt werden, dass er ausreichend Kapazitäten für Unterbringung und Ausbildung der zusätzlichen Studierenden erhalte. Allerdings muss das Kabinett den Vorschlägen des Innenministeriums noch zustimmen. Aus dem Innenministerium selbst war keine Bestätigung zu erhalten. In den kommenden Tagen allerdings wird eine offizielle Bekanntgabe der Entscheidungen für die Ausbildungsstandorte der Polizei erwartet.

Nach Kritik der Polizeigewerkschaften hatte sich Strobl auf die Standorte für die Polizeischulen im Südwesten festgelegt.  Neben Villingen-Schwenningen kommen mit Wertheim und Herrenberg (Kreis Böblingen) zwei neue Standorte hinzu. „Die landeseigene Liegenschaft in Wertheim wird für die polizeiliche Ausbildung reaktiviert und auch Herrenberg wird Ausbildungsstandort der Polizei Baden-Württemberg“, heißt es in Strobls Schreiben. Auch Biberach und Lahr sollen gestärkt werden. Im kommenden Jahr und 2019 sollen im Südwesten jeweils 1800 junge Leute ihre Ausbildung bei der Polizei starten.  Wegen der Terroranschläge in der Vergangenheit wurden die Einstellungszahlen erhöht. Die bisherigen Schulen sind ausgelastet. Die Gewerkschaften hatten zuletzt den Druck auf Strobl erhöht, schnell Klarheit über zusätzliche Ausbildungskapazitäten für den Nachwuchs zu schaffen

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