Villingen-Schwenningen Geplante Boulderhalle in VS: Investor favorisiert den Standort Klosterhof

Eine 1300 Quadratmeter große Boulderhalle könnte in Villingen-Schwenningen schon im Sommer nächsten Jahres stehen. Investor Thomas Kohler möchte am Klosterhof bauen.

Ende Mai soll die finale Entscheidung treffen: Dann will Investor Thomas Kohler Klarheit, ob in der Doppelstadt eine weitere Boulderhalle gebaut werden kann. Nach einem Gespräch Anfang April mit der Stadt war er noch skeptisch. Doch nun erhielt er Zusatzinformationen, dass das Projekt im Zentralbereich doch noch gelingen könnte. Wenn alles glatt geht, soll die 1300 Quadratmeter große Halle bereits im Sommer 2018 stehen.

Jetzt ist aus Kohlers Sicht die Stadt am Zug: Sie müsse sich darüber klar werden, ob sie das Gelände doch für eine völlig andere Nutzung benötigt oder ob Kohler zum Zug kommt. Und das Areal müsse natürlich erschlossen sein, derzeit befinden sich möglicherweise noch Versorgungsleitungen des alten Familienparks im Erdreich. Zudem muss der Preis geklärt sein. Die Stadt hat vor zwei Jahrzehnten das Gelände zu einem günstigen Bodenpreis vom Kloster St. Ursula erworben. Allerdings war daran die Bedingung geknüpft, das Gebiet nur für soziale Zwecke zu nutzen. Nun ist die Boulderhalle ja ein gewerblicher Betrieb, möglicherweise mit einer sozialen Komponente. Denn nach wie vor möchte Kohler mit dem Alpenverein kooperieren. Wie das nun bewertet werde, prüfen die Verhandlungspartner derzeit, so Kohler.

Allerdings stelle sich der Klosterhof immer mehr als die geeignetste aller ihm in Villingen-Schwenningen angebotenen Flächen heraus. Die Verkehrsanbindung sei sehr gut und wenn der Lückenschluss komme, werde sie aus Richtung Schwarzwald noch besser. Auch der Standort direkt zwischen Villingen und Schwenningen gefalle ihm gut, so Kohler weiter. Auch verspricht sich Kohler in diesem Bereich einen attraktiven Außen- und Grünbereich, wo man zusätzlich auf einer Terrasse sitzen könne.

Bouldern ist ein Klettersport ohne Eigensicherung. Geklettert wird in Personenhöhe, Matten dämpfen den Fall ab. Einrichtungen in dieser Größe kosten etwa 1,5 bis zwei Millionen Euro. In Villingen steht an der Wilhelm-Binder-Straße bereits eine neue Boulderhalle. Ob sie wie vorgesehen Ende des Monats eröffnet wird, ist noch offen. Immer noch nicht seien alle notwendigen Unterlagen bei der Stadt eingetroffen, erläutert auf Anfrage Stadtsprecherin Oxana Brunner.

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