Villingen-Schwenningen Eine Show fürs liebe Federvieh

Die Geflügelzüchter stellen aus – und freuen sich über gute Bewertungen für ihre Tiere.

VS-Villingen (in) Mehr als 220 eigene, von Mitgliedern gezüchtete Tiere aus den Sparten Geflügel, Wassergeflügel und Tauben sowie ein paar Volieren mit verschiedenen Vogelgattungen stellte der Geflügelzuchtverein 1899 Villingen am Wochenende vor. Auf der Vereinsanlage in der Obereschacher Straße hatten die Geflügelzüchter im Präsentationszelt eine Lokalschau aufgebaut, die nicht nur für Liebhaber der Federtiere interessant war.

Von "vielversprechenden Zuchterfolgen" sprach der Vorsitzende des Vereins, Heinrich Scharf, und zeigte bei einer Führung durch die Ausstellung die Ergebnisse erfolgreicher Züchterarbeit. 20 Züchter präsentierten in dem Anbau ihre Tiere, von denen sieben mit einem vorzüglichen Ergebnis und zwölf mit "Hervorragend" bewertet wurden. Insgesamt bekamen die drei Preisrichter, die immer aus anderen Vereinen in Baden-Württemberg kommen, 217 Tiere präsentiert.

Die Verteilung der Tiere sei nicht immer ganz einfach, erklärte Heinrich Scharf, da nicht jeder Preisrichter jede Rasse und Qualitätsstufe bewerten könne. Insgesamt könne man mit dem Ergebnis zufrieden sein, so Scharf, denn zu Beginn des Jahres habe man die Tiere wegen der Vogelgrippe einsperren müssen. Ihrer Freiheit beraubt, sei eine gute Entwicklung der Jungtiere nicht immer gewährleistet. Aber in diesem Jahr habe man wohl Glück gehabt.

Aktuell bereiten sich Mitglieder des Vereins darauf vor, ihre besonders gut bewerteten Tiere auch auf der Landesschau in Ulm zu präsentieren. Diese große Schau werde man im November kommenden Jahres auch in VS-Schwenningen erleben können. Andere Mitglieder bereiten sich zusätzlich auf die Kreistierschau vor, die Anfang Januar 2018 in Nussbach stattfinden wird. Erfreulich sei in diesem Jahr auch die Entwicklung der Vereinsjugend. Mit den neun und zwölf Jahre alten David und Jonathan Kindsvater habe man zwei Jugendliche für die Geflügelzucht begeistern können. Das freue ihn besonders, da die Werbung um Nachwuchs in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden sei, so Scharf.

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