Villingen-Schwenningen Ausbildung in Teilzeit möglich

Die Zusammenarbeit von Jobcenter und Agentur für Arbeit ermöglicht einer jungen Mutter eine Ausbildung in Teilzeit: „Dorotea Ajetovic ist sehr engagiert, ein aufgewecktes Mädel“, sagt Filialleiterin Dagmar Villwock von Mode Mittendrin in der Villinger Niederen Straße. Die 25-Jährige aus der Doppelstadt arbeitet auf einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau im Einzelhandel hin – in Teilzeit.

Dorotea Ajetovic
Dorotea Ajetovic

Seit Ende Oktober 2011 hat sie einen Vertrag aus dem Förderprogramm „Einstiegsqualifizierung“ der Agentur für Arbeit Villingen-Schwenningen. „Wichtiger als die Noten im Zeugnis war für mich der erste Eindruck, als Frau Ajetovic ihre Bewerbung hier persönlich abgab“, sagt Geschäftsführer Klaus Müller. „Es ist die Persönlichkeit, die zählt. Sie muss ins Team passen und aktiv auf Kunden zugehen“, erläutert Müller. Und das hat die zweifache Mutter an zwei Probearbeitstagen eindrucksvoll bewiesen. „Mode muss einem liegen und man darf keine Angst vor den Kunden haben – genauso wie Frau Ajetovic“, ist Inhaberin Andrea Cueillette-Müller überzeugt.

„Wegen meiner beiden Kinder kann ich eine Ausbildung in Vollzeit nicht machen. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters hat mir den Tipp mit der Teilzeitausbildung gegeben“ erzählt Ajetovic. „Und die Stelle bei Mode Mittendrin hat Sabine Herrmann für mich über den Arbeitgeber-Service ausfindig gemacht.“ Arbeitsvermittler Tobias Kienzler habe „auf gut Glück“ bei Müller angerufen, obwohl er wusste, dass die Ausbildungsstellen bereits alle belegt waren. „Zum Glück sind meine Kinder vormittags im Kindergarten und nachmittags bei Oma und Opa gut aufgehoben“, freut sich die junge Frau.

Für Inhaberin Cueillette-Müller hat ihre neue Mitarbeiterin alles, was sie für eine erfolgreiche Ausbildung im Mode-Einzelhandel braucht. „Wir hatten schon einmal eine Landessiegerin in dieser Berufsausbildung“, sagt sie mit einem verschmitzten Lächeln. Immerhin fünf Auszubildende sind unter den 55 Mitarbeiterinnen des Handelsunternehmens mit zehn Läden in Villingen, Bad Dürrheim, Freiburg und St. Georgen. Ziel der Unternehmerin und der jungen Frau ist es, im Herbst den Ausbildungsvertrag abzuschließen. Bis dahin geht Ajetovic in Villingen zusammen mit zwei weiteren Auszubildenden des Hauses in die Berufsschule. .

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