Triberg-Nußbach Partylaune bis zum Morgengrauen

Beim Konfettiball in Nußbach schlagen alle Narrenherz höher und die Guggemusik Bloos-Arsch mischt das Publikum auf.

Wirklich nicht arm an Fastnachtsfesten ist der kleine Triberger Ortsteil Nußbach. Bunter Abend, Wieberfasnet, Zunftabend, diverse Umzüge und zu guter Letzt auch noch der Konfettiball – Narrenherz, was willst du mehr.

„Wir waren ruckzuck ausverkauft“, strahlte Oberzunftmeisterin Sonja Schätzle. Wild sah es allerdings vor der Tür aus: Dort lagen die Hinterlassenschaften der Warteschlange, viel zu tun hatten die Mitglieder mit dem Aufsammeln der zumeist leeren Flaschen. Gegen Mitternacht warteten weitere Gäste vor den Toren auf ein bestimmtes Ereignis, da die Minderjährigen den Saal verlassen mussten, gab es wieder Platz. Der Höhepunkt wurde eingeläutet: der Konfetti-Regen mit echtem Konfetti, wie die veranstaltende Narrenzunft warb. Stundenlang hatte DJ Fazio den Feierwilligen kräftig eingeheizt mit Party-Mucke vom Feinsten. Einige, wie auch die Guggenmusik Bloos-Arsch aus Peterzell, ließen hier die Fasnet bereits ausklingen nach dieser recht kurzen, aber heftigen Kampagne, natürlich mit einem Auftritt. Vier Bars versorgten die Jungs und Mädels mit mehr oder weniger alkoholhaltigen Drinks. Die Space-Bar, dazu gab es ein Quickie unterm Trepple, den Kölsch-Keller und eine Weinbar – sie alle sorgten dafür, dass kein Wunsch unerfüllt bleiben sollte. Auch für die richtige Unterlage hatten die Nußbacher Narren mit belegten Brötchen gesorgt. Alle Hände voll zu tun hatten die Frauen und Männer hinter dem Tresen – Nachschub war jederzeit gefragt.

Einen echten Höhepunkt stellt die Guggemusik Bloos-Arsch aus Peterzell beim Konfettiball dar.
Einen echten Höhepunkt stellt die Guggemusik Bloos-Arsch aus Peterzell beim Konfettiball dar. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Am späteren Abend tauchten immer mehr „Rittersleut“ in der Halle auf, die zu ihren Instrumenten griffen – die Guggemusik Bloos-Arsch aus Peterzell sorgte für zusätzliche Stimmung. Krachend strapazierten sie die Trommelfelle der Festbesucher, vor allem in unmittelbarer Nähe war der Lärm der Bläser und Trommler infernalisch. Angefeuert von Gästen und vom musikalischen Leiter Gunnar Fichter, gaben sie alles.

Mittlerweile geht es jedoch auch in Nußbach nicht ohne Security. Schon am Eingang sorgten starke Männer dafür, dass trotz Riesenauflauf alles ruhig abging. Und zum Ladenschluss der „unbegleiteten U 18“ brachten sie diese auch zügig zum Ausgang. Doch zuvor war es endlich soweit: Zunächst versorgten zwei Mitglieder der Zunft die Klimaanlage mit reichlich weißem Konfetti, dann nahmen weitere die Sache in die Hand: Sackweise brachten sie Konfetti in Umlauf.

Geöffnet war die Party noch bis in die frühen Morgenstunden, doch bis die letzten Partygänger draußen waren, ging es für die heimischen Narren bereits zum Katerfrühstück im Sportheim.

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