Triberg Neu im Gemeinderat: Fritz Maier will sich für Kindergärten und Tourismus einsetzen

Fritz Maier ist neues Mitglied im Triberger Gemeinderat. Neben dem Zusammenwachsen der Region will er sich vor allem um Kindergärten und den Tourismus kümmern

Fritz Maier ist neues Mitglied im Gemeinderat. „Nachdem im Jahr 2010 der Betrieb von Andreas Schwab übernommen wurde, blieb mir ein wenig mehr Freiraum in jeder Hinsicht“, erklärt der Metallbaumeister. Zwar sei er immer noch in der Firma tätig und habe viel zu tun. Jedoch falle es ihm nun leichter, seine eigene Meinung zu so manchem Thema zu äußern.

Als eines seiner Hauptziele setzte er sich, das Zusammenwachsen der Gemeinden zu unterstützen. Das gehe natürlich nicht von heute auf morgen. „Da müssen noch dicke Bretter gebohrt und viel Geduld mitgebracht werden“, so Maier. Im Wandel der Zeit und angesichts vieler Veränderungen müsse man einfach mehr zusammen halten und künftig noch mehr miteinander arbeiten.

„Wir haben hier eine wundervolle Gegend, die man als Einheimischer vielleicht oft gar nicht mehr so wahrnimmt. Aber die Gäste in Triberg kommen aus dem Schwärmen von der schönen Landschaft gar nicht mehr heraus.“ Das seien die Stärken, die es noch mehr herauszuheben gelte. „Der Tourismus wird eines unserer Hauptstandbeine werden“, ist Fritz Maier überzeugt. „Triberg hat eine super Lage und ist kaum von Unwettern und Naturkatastrophen betroffen“, sagte er. „Baulich gesehen werden große Veränderungen wohl unumgänglich sein.“ Als Handwerker habe er viele Einblicke gehabt, die so manchem verborgen bleiben. „Wir haben hier teilweise hinter den Fassaden wahre Schmuckstücke, die man von außen gar nicht vermuten würde.“

Von den ersten Eindrücken im Gemeinderat hat er sehr viel Positives mitgenommen: „ Der Ton ist sehr sachlich und ich erlebte eine wirklich faire Diskussionsatmosphäre. Polemik ist ein Fremdwort“, zeigt sich Maier zufrieden.

Ein Herzensanliegen seien für ihn die Kindergärten. „Die Früherziehung ist einfach sehr wichtig für unseren Nachwuchs“, betonte Maier. Was qualifizierte, fachlich ausgebildete Erzieherinnen alles leisten, begeistert den Metallbaumeister, zweifachen Vater von erwachsenen Söhnen und stolzen Opa sehr. „Hier zu sparen, das wäre sicherlich nicht angebracht“, stellte er entschieden fest. Gerade an solchen Orten wie Triberg und Umgebung, die vom demografischen Wandel besonders stark betroffen seien, sei die Förderung der Jüngsten und Unterstützung der Familien ein ganz besonderes wichtiges Thema.

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