Triberg Heilen mit Düften: Pfefferminze darf in keiner Hausapotheke fehlen

Die Landfrauen machen sich über Möglichkeiten und Grenzen der Aromatherapie kundig. Eine Expertin hat wertvolle Tipps für sie.

Beim Vortrag von Physiotherapeutin Elke Thimm drehte sich bei den Landfrauen der Raumschaft Triberg alles um das Riechen. Die Nase, als Auge des Unterbewusstseins, und die Wirkung ätherischer Öle, darüber gab die Fachfrau Auskunft.

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Elke Thimm mit der Aromatherapie und ihren Möglichkeiten. Sie verschaffte den Landfrauen einen Überblick über die Historie und die Entwicklung der natürlichen Duftkonzentrate und zeigte deren Anwendung auf. Pfefferminze, Teebaumöl und Lavendel, das dürfe in keiner Hausapotheke fehlen. Damit könnten bei angemessener Verwendung schöne Ergebnisse erzielt werden. Pfefferminze für klärende und erfrischende Bedürfnisse, Teebaumöl für alles Entzündliche und den ausgleichenden Lavendel, der so vielfältig einsetzbar ist, dazu riet sie den Frauen ausdrücklich.

Elke Thimm erläuterte die Wirkung der Aromatherapieöle bei der Bekämpfung von Krankheitserregern, zur Stärkung der Abwehrkräfte und entgegen der Ausbreitung von Infektionen. Gleichzeitig wies sie die Landfrauen darauf hin, die Naturschätze sehr überlegt einzusetzen. „Eukalyptusöl ist nichts für Kinder unter sechs Jahren“, warnte sie. Und, was die Abwehrkräfte durch die Bildung von weißen Blutkörperchen stärke, wirkt bei leukämischen Erkrankungen kontraproduktiv. Dennoch, so ihr Fazit, kann die Aromatherapie bei überlegtem Einsatz Gutes leisten und das Wohlbefinden stärken.

Unter ihrer Anleitung probierten die Frauen eine entspannende Gesichtsmassage aus, testeten die Einsatzmöglichkeiten der Öle in der Küche und notierten sich Empfehlungen für Fieberwickel und Erkältungsprophylaxe. Mit viel Spaß nahmen die Landfrauen das große Angebot auf dem Probiertisch auseinander. Duftölmischungen für die Advents- und Weihnachtszeit, für das allgemeine Wohlbefinden oder zur Steigerung der Konzentration fanden ihre Liebhaber. Zudem konnten sich die Frauen Anregungen für Fachliteratur und einfache Rezepte notieren.

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