Triberg „Orte müssen stark und kooperativ sein“

Neu im Gemeinderat: Helmut Finkbeiner, Diplom-Land- und Forstwirt, ist seit zehn Jahren im Ortschaftsrat in Gremmelsbach

Diplom-Land- und Forstwirt Helmut Finkbeiner wurde in den Gemeinderat Triberg gewählt und mit offenen Armen in der Fraktion der Freien Wähler und im Gemeinderat empfangen. Für den Familienvater von drei Töchtern ist es nicht unbedingt Neuland, denn er gehört seit bereits zehn Jahren zum Ortschaftsrat in Gremmelsbach. Seine Freizeitaktivitäten sind durch die neuen Aufgaben knapp bemessen. „Zu meinen Hobbys zähle ich den Imkerverein. Gerne singen meine Frau und ich in einem privaten Chor und dann teile ich mir eine Jagdpacht mit zwei anderen Jägern“, erklärt Finkbeiner.

„Ganz wichtig ist es in meinen Augen, die Gemeinschaftsaktionen zu fördern, das funktionierte bisher ja sehr gut zwischen Triberg und Gremmelsbach“, so Finkbeiner. „ Wir müssen einfach an einem Strang ziehen“, erklärt er. Die Kommunen seien stark belastet mit vielen bürokratischen Aufgaben, genau hier sieht er den Ansatzpunkt. „Ich bin mir sicher, dass dies nicht von heute auf morgen geschehen wird und kann, aber eine engere Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden wird in den nächsten Jahrzehnten unumgänglich sein“, so der Gemeinderat überzeugt.

Dabei liegt ihm die eigene Identität der Gemeinden trotzdem sehr am Herzen. „Die Gemeinschaft der einzelnen Ortschaften sollte man trotzdem bestärken und erhalten.“ Tragende Stütze dieses notwendigen Zusammenhalts seien die Vereine, die es weiterhin optimal zu unterstützen gelte. „Vereine leisten hervorragende Jugendarbeit und mit Schulen, Freibad und Kino haben wir doch in Triberg ein gutes Stück Lebensqualität.“ Als großes Ziel sieht er die Erhaltung der Infrastruktur. Arbeitsplätze müssten unbedingt erhalten und Anreize für Familien geschaffen werden.

Dabei sieht er für Familien nicht unbedingt die Ausschreibung neuer Bauplätze vor. „Wir müssen uns für notwendige Fördermaßnahmen einsetzen, um vorhandene Gebäude in Triberg zu erhalten.“

„Unser Kapital ist ganz klar die herrliche Landschaft“, so der Gemeinderat und spricht sich dabei eher für den sanften Tourismus aus. „Wir brauchen tolle Veranstaltungen, die Vorzüge unserer Umgebung herausstellen und passend für uns ist, wie beispielsweise jüngst die Schwarzwaldbahntage“, sagt er. „Auch eine geniale Idee war der Männerparkplatz. Warum nicht, wenn es dazu beiträgt, Tribergs Ruf in die Welt hinauszutragen?“

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