Tennenbronn Tennenbronn: Musikverein Frohsinn begeistert mit Comedy-Show

Musikverein Frohsinn aus Tennenbronn landet mit Akzente einen April Kracher.

Tennenbronn – April, April mit ganz vielen Gags bot der Musikverein Frohsinn beim Akzente-Konzert. Die Kulisse im Zuschauerraum war überwältigend, denn die Festhalle war überaus gut besucht. Mit dabei war Comedian und Bauchredner Peter Moreno, ein weltmeisterlicher Könner seines Fachs.

Mit Humor aus dem Bauch begeisterte er nicht nur das Publikum, sondern auch seine mehr oder weniger freiwilligen Mitspieler. Da musste als erster Georg Fleig sein Jackett abgeben, damit Peter Moreno für die frei gestaltete Spielfigur Jacky die notwendige Kulisse parat hatte. Und Jacky war überhaupt nicht auf den Mund gefallen. Immer vorwitzig, ständig seinem Meister ins Wort fallend, fand das Publikum Freude an dem Ärmelgesellen mit den großen Glubschaugen.

Auch Puppe Erna hatte es faustdick hinter den Ohren. Mehrfach brachte das kleine Bündel seinen Schöpfer in überzeugend gespielte Verlegenheit. Dieses Duo hat sich den ausgiebigen Applaus durchaus verdient. Doch das war lang nicht alles: So erlebten die Besucher einen überaus raffiniert vorgetragenen Striptease mit Banane Ilse. Hier musste Franz Moosmann herhalten, was er mit überaus großzügigem Humor meisterte. Beim Auftritt des Frohsinn Vorsitzenden Markus Blessing und Andrea Roth kam das Publikum nicht mehr aus dem Lachen heraus. Selbst beim Abspann hatte Comedian Moreno immer wieder Glanzhöhepunkte zu bieten. Eines kann also festgestellt werden: So wie sich der Musikverein mit dem Akzente Programm zeigte, könnte das Orchester Konzerthallen in Deutschland füllen.

Um keinen Gag verlegen zeigte sich Thomas Michelfeit von seiner Komödiantenseite. Auch Ekkehard Kaltenbacher, nie einen Wortwitz aussparend, zeigte sich ebenfalls als Könner auf dem Parkett. Mit dem Abstieg in Orpheus musikalische Unterwelt ließ der Frohsinn die Puppen tanzen. Dabei legten Robert Hermann, Jürgen Moosmann, Ichbe Reinhard Günter, Thomas Mossmann und Udo Reinke einen "Can Can" aufs Parkett, der besser nicht hätte sein können. Das Orchester hatte mit allerhand Verkleidungen während des Spielens zu tun. Und dass "Singing in the Rain" auch auf Wasserflaschen durchaus klangvoll sein kann, wurde bestätigt. Oskar Navarros "La Mosca, die Fliege" war ein überaus anspruchsvolles Stück, was mit Bravour dargeboten wurde. Und dass Thomas Michelfeit die Melodica so ausgezeichnet wie das Dirigieren beherrscht, konnte auch geklärt werden.

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