St. Georgen Weckerverkauf für Taborkirche: Bunte Kreativarbeiten als Wachmacher

Die Evangelisch-methodistische Gemeinde verkauft selbst aufgehübschte Wecker, um Geld für den Umbau der Taborkirche zu sammeln.

St. Georgen (dod) Wecker haben allgemein einen eher durchwachsenen Ruf. Besonders wenn er einem morgens um 6 Uhr aus dem Schlaf reißen, sammelt der Gegenstand höchst selten Sympathiepunkte. Dass man um diese Uhrzeit wenigstens einen netten Anblick hat, dafür will die evangelisch-methodistische Gemeinde sorgen. In Handarbeit macht sie aus den nüchternen schwarzen, grauen und weißen Geräte bunte Einzelstücke. Mit dem Verkauf der Wecker will die Gemeinde Geld für den anstehenden Umbau ihres Gemeindehauses sammeln. "Wir haben von einem anonymen Spender rund 1000 Uhren bekommen", erklärt Pastor Tobias Beißwenger.

Dabei handelt es sich um alte Lagerbestände, "wir haben sie sozusagen geborgen", sagt Beißwenger. Schnell sei die Gemeinde dann auf die Idee gekommen, "die Uhren mit neuem Design zu veredeln". Am gestrigen Mittwoch begannen Gemeindemitglieder damit. Batterien rein, Funktion prüfen, Kunststoffgehäuse öffnen, das neue papierene Ziffernblattdesign einlegen, zumachen, fertig ist der Wecker. "Langsam haben wir den Ablauf perfektioniert", sagt Beißwenger lachend. Den fertigen Wecker gibt es ab sofort im Café Bohnenheld in der Friedrichsstraße zu kaufen. Zwischen 5 und 20 Euro kosten die Modelle, je nachdem wie kompliziert das Grundmodell ist. Bis zum morgigen Freitag gibt es für jeden Käufer eines Weckers zudem ein Heißgetränk gratis dazu. Die Aktion ist Teil der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg, die seit heute bis Sonntag laufen.

Die Einnahmen des Verkaufs sollen für die umfangreichen Bauarbeiten an der Taborkirche der evangelisch-methodistischen Gemeinde verwendet werden. In "spätestens neun Tagen" sei "der rote Punkt", also die Baufreigabe, da, sagt Beißwenger. Dann könnten die Arbeiten am Gebäude langsam und mit etwas Verzögerung gegenüber des ursprünglichen Plans beginnen, zuerst steht der Einbau eines Aufzugs an. Zudem wird der Eingang etwas zentraler an Gebäude gelegt, eine große Fensterfront geschaffen und die Innenräume neu gestaltet. Auf etwa ein dreiviertel Jahr schätzt Beißwenger die Bauzeit.

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