St. Georgen Tolles Fest in St. Georgen: 1500 Zuschauer bei den Bergstadtgeschichten

Zum vierten Mal fanden die Bergstadtgeschichten von Kameramann und Regisseur Rainer Jörger in St. Georgen statt. Drei ausverkaufte Shows gab es am Wochenende in der Stadthalle. Hier gibt's die Bilder!

Männer, die seit ihrer Jugend Ziehorgeln sammeln oder noch im Ruhestand Uhren reparieren, Mädchen, die an der Tischtennisplatte keine Gnade mit ihren Gegnern kennen, eine Band, die einen Song über ihre Stadt geschrieben hat, dazu ein Blick in die italienische Partnerstadt Scandale – damit und mit noch viel mehr überraschten die Bergstadtgeschichten, die am Wochenende drei Mal in der komplett ausverkauften Stadthalle gezeigt wurden. 1500 Besucher waren begeistert von den neuen Geschichten. Die hat Produzent Rainer Jörger in der mittlerweile vierten Auflage der Multimediashow über Menschen aus St. Georgen in unterhaltsamen Videoportraits erzählt.

„Sie sind hartnäckig“, sagte Rainer Jörger zum Publikum, das ihm im vierten Jahr in Folge die Treue hält. Er bezeichnete das St. Georgener Publikum als etwas Besonderes. „Sie können stolz auf sich sein. Nirgendwo ist dieses Showkonzept so ein großer Erfolg wie in St. Georgen, wo drei Shows innerhalb weniger Wochen restlos ausverkauft sind.“ Durch die Gastfreundschaft und große Unterstützung fühle er sich inzwischen fast schon selbst wie ein St. Georgener, auch wenn er aus Schwenningen komme.

„Die Ideen gehen uns nicht aus“, sagte Bürgermeister Michael Rieger am Premierenabend angesichts der Vielfalt der Beiträge. Die wurden mit Unterstützung der Stadt, der Sparkasse Schwarzwald-Baar, der Firma Papst Licensing und der EGT Triberg umgesetzt.

Stefan Lutz, Chefredakteur des SÜDKURIER, der die Bergstadtgeschichten als Medienpartner unterstützt, hob das Engagement der Partnerunternehmen hervor. „Der SÜDKURIER engagiert sich ganz stark für die Heimat und die Leser danken es uns“, sagte Lutz. Die Auflage im vergangenen Jahr blieb unverändert hoch – entgegen des Branchentrends. „Wir sind froh, dass wir zusammen mit anderen regional stark verwurzelten Partnern solche Veranstaltungen auf die Beine stellen können. Das ist alles andere als selbstverständlich und das macht mir große Freude.“ Die Region und ihre Menschen zu unterstützen ist auch das Ansinnen der Sparkasse Schwarzwald-Baar, wie Joachim Willmann von dem Geldinstitut bekräftigte.

Freude hatten die Besucher an den Geschichten der Menschen aus ihrer Stadt. Von Otto Rapp, der in seiner Werkstatt noch immer kleine und große Uhren wieder zum Laufen bringt, und Oskar Epting, dessen Leidenschaft seit frühester Jugend dem Sammeln und Spielen von Ziehorgeln gilt und der heute eine ansehnliche Sammlung von 80 überwiegend spielbereiten Handorgeln hat. Und der auf der Bühne zeigte, dass er sein Instrument beherrscht.

Dass in St. Georgen Sport und Bewegung ein großes Thema bereits für die jüngsten Bürger ist, zeigte der Beitrag über die Grundschulen, die an Jugend trainiert für Olympia teilnehmen. Wie weit man es mit sportlichem Ehrgeiz bringen kann, dafür standen die Geschwister Anne-Kathrin und Natalie Obergfell Pate. An der Tischtennisplatte macht den beiden Schwestern so schnell keiner was vor. Und wenn Heidi König in ihrer Werkstatt verschiedene Mixturen zusammenrührt, entsteht wunderbar duftende Seife. Davon konnten sich die Besucher bei kleinen Kostproben selbst überzeugen.

Einige Überraschungsgäste versetzten das Publikum zusätzlich in Staunen. So trat nach einem Videoportrait über die Partnerstadt Scandale, in dem es ein Wiedersehen mit Menschen gab, die einst als Gastarbeiter in St.Georgen lebten, Luigi Bomparola als Sänger auf. Sogar der Bürgermeister aus Scandale, Iginio Pingitore, reiste extra aus Kalabrien an, um bei der Show dabei zu sein. Und, um die St. Georgener Bürger in seine Heimat einzuladen. „Jeder aus St. Georgen ist ein willkommener Gast in Scandale.“

Und ein besseres Schlusswort hätte es kaum geben können als die Textzeile aus dem Bergstadt-Blues, den die Greenboys zum Finale noch einmal zum Besten gaben, unterstützt von den Besuchern: „In dieser Stadt, da lebt man gar nicht schlecht, ja diese Stadt, die ist uns grade recht.“

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Bergstadtgeschichten St. Georgen: Interessante Menschen, ihre spannenden Geschichten, Bilder aus außergewöhnlichen Pespektiven: Der SÜDKURIER präsentiert die große Multimedia-Reportage "Bergstadtgeschichten" von Rainer Jörger in St. Georgen. Alle Artikel, Bilder und Videos zum Thema finden Sie hier im SÜDKURIER-Themenpaket.
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