St. Georgen Spielspaß: Faire Reise um die Welt im Gegenwind

Die Spiele um den Globus bei der Weltfairänderer-Woche werden fast vom Winde verweht. Doch die entfesselten Naturgewalten geben wieder auf und der Spaß kann beginnen. Für die Kinder gibt es Überraschendes zu entdecken.

Genau um 15 Uhr sollten die Spiele rund um den Globus beginnen. Doch mit dem Glockenschlag von den beiden Kirchtürmen begann ein Unwetter zu wüten, das alle Kinder und Jugendlichen vom Weltfairänderer-Areal vertrieb. Mitten durch den Starkregen und die Windböen flüchteten sie in ihrer leichten Kleidung ohne Schirme in die Zelte. „Wir warten halt, bis es wieder aufhört“, hieß die Parole der Katholischen jungen Gemeinde (KJG) von St. Georgen.

Die örtliche Jugendorganisation hatte zudem noch Verstärkung aus Furtwangen angefordert. „Wenn viele Kinder kommen, brauchen wir mehr Betreuer“, informiert Pastoralreferent Benedikt Müller den SÜDKURIER. Als Leiter der KJG ist er natürlich auch vor Ort. Als sich nach 20 Minuten Wind und Regen langsam verziehen, gibt er grünes Licht für die Spiele im Freien, die von den jungen Leuten unter seiner Regie vorbereitet wurden.

„Wir wollen zeigen, dass man keine teuren Spiele kaufen muss, um Spaß zu haben“, erklärt Müller. Die Kinder auf anderen Kontinenten freuen sich über einen Ball und spielen mit Steinen oder Murmeln, wie er weiter versichert. Heute lernen die Mädchen und Jungen faire Spiele kennen, die früher auch in Deutschland gespielt wurden.

„Diketo“ heißt das Murmelspiel aus Afrika. Die Regeln werden erklärt und schon legen die Schüler begeistert los. Sie freuen sich über jeden erreichten Punkt. „Und dieses Hüpfspiel ist weltweit verbreitet“, weiß Benedikt Müller und deutet auf die Felder, die von der KJG schon im Vorfeld auf den Boden gemalt wurden, damit die Kinder darüber hüpfen können. Ein weiteres Spiel mit Klötzchen und einem Ball findet ebenfalls viele Mitspieler, während andere am Rande des Spielfeldes zuschauen.

Doch die meisten Jugendlichen und Kinder stürzen sich auf das Fallschirmspiel, das alle begeistert. Eine bunte Zeltplane und ein Ball – mehr Material ist nicht nötig. Zusätzlich gibt es im großen Zelt noch eine Bastelaktion, bei der sich 20 junge Leute beteiligen. Sie stellen Stirnbänder her, wie sie von Naturvölkern getragen werden und verzieren sie mit ihrem Namen.

Viel Spaß haben diese Kinder und Jugendlichen mit dem Fallschirmspiel, bei dem sie Geschicklichkeit und soziale Fähigkeiten trainieren können. <em>Bild: Maria Kienzler</em>
Viel Spaß haben diese Kinder und Jugendlichen mit dem Fallschirmspiel, bei dem sie Geschicklichkeit und soziale Fähigkeiten trainieren können. Bild: Maria Kienzler

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