St. Georgen Spaß an Naturwissenschaften wecken

Das Projekt Science Mobil soll mit seiner Wissenschaftsshow und einem Luftquiz Schüler für Naturwissenschaften begeistern

Warum ist Luft so wichtig, was ist eigentlich Kohlenstoffdioxid und warum gibt es in Deutschland keine Hurrikans? Mit diesen Fragen rund um das Thema Luft beschäftigten sich am Donnerstag die Schüler der achten und neunten Klasse des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums. Um die Schüler für die Welt der Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, gastiert das Science Mobil des Fördervereins Science und Technologie im Physiksaal des Gymnasiums. Christiane Rohrer und Elias Braun begeistern die Schüler mit ihrer Wissenschaftsshow "O2 und Co- das Luftquiz" für die Welt der Naturwissenschaft und Technik.

Elias Braun (stehend) und Christiane Rohrer vom Förderverein Science und Technologie begeistern die Schüler der achten und neunten Klasse des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums mit ihrer Show und einem interaktiven Luftquiz für Naturwissenschaften. <em>Bild: Lukas Schäfer</em>
Elias Braun (stehend) und Christiane Rohrer vom Förderverein Science und Technologie begeistern die Schüler der achten und neunten Klasse des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums mit ihrer Show und einem interaktiven Luftquiz für Naturwissenschaften. Bild: Lukas Schäfer

Das Projekt ist als Ergänzung und Unterstützung für den Unterricht in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gedacht: "Mit unserem Quiz wollen wir die Schüler begeistern und interaktiv per Abstimmung mit einbeziehen", erklärt Christiane Rohrer. Das Konzept kommt bei den Gymnasiasten an. Bis auf den letzten Platz ist der Physiksaal gefüllt. Alle Schüler haben ein interaktives Abstimmungsgerät in der Hand, um an dem Quiz teilzunehmen. Bei jeder Frage wird gründlich überlegt und diskutiert. Die Mehrheit der Gruppe liegt bei einem Großteil der Fragen richtig. "Das weiß ich, das kann ich beantworten", tönt es aus der ersten Reihe bei der Frage, wie viel Sauerstoff die Luft enthält. 20 Prozent. Jede Antwort wird leicht verständlich erklärt. "Die Lunge wird durch das Zwerchfell gedehnt, wodurch ein Unterdruck entsteht", erklärt Elias Braun, der seit Oktober beim Förderverein sein Bundesfreiwilligendienst leistet. Triumphierende Gesichter in den Reihen verdeutlichen, auch dieser Punkt wurde von der Mehrheit korrekt beantwortet.

Der Inhalt der Wissenschaftsshow wird zusätzlich durch Experimente veranschaulicht. Verblüfft beobachten die Schüler, wie ihre Klassenkameradin Lioba Marte mit einem Glaszylinder und Wasser demonstriert, dass der Luftdruck größer als der Wasserdruck ist. "Es wäre doch langweilig, wenn wir nur hier vorne stehen und erzählen würden", sagt Rohrer. Mit einer blauen Plastiktüte demonstrieren Joschua Bruker und Jonas Bausch das Lungenvolumen eines Menschen. Besonders groß ist der Wissensstand der Schüler jedoch rund um das Thema Vakuum. Das Experiment von Otto von Guericke mit den Magdeburger Halbkugeln kann von den Jugendlichen genau erklärt werden.

Mit dem Projekt knüpft der Förderverein an die langjährigen Erfahrungen mit Science Shows bei den Science Days an. "Die Schulen verfügen nicht über das Equipment, mit dem wir die Schüler für Naturwissenschaften begeistern. Wir haben bislang sehr positive Erfahrungen mit unserem Programm gemacht", erklärt Rohrer. "Es ist schön, wie begeistert die Schüler sind und sich am Quiz beteiligen", sagt Elias Braun. Zielgruppe seien die dritten bis zehnten Klassen aller Schularten. Von Achern bis zum Bodensee beteiligten sich bisher mehr als 8000 Schülern aus über 90 Schulen an dem Luftquiz.

Das Luftquiz

Seit 2012 werden Schüler während einer einstündigen Show durch das innovative Abstimmungssystem in das Quiz einbezogen. Bei den Experimenten sind Ideen und Lösungsvorschläge gefragt. Durch das interdisziplinäre Konzept erweitern die Schüler ihr Wissen in den Bereichen Chemie, Physik, Biologie, Wetter, Atmung und Pneumatik weit über den Schulstoff hinaus (lsc).

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