St. Georgen Sie wollen die Welt fairändern – Nachhaltigkeit kommt bei Schülern an

Die Weltfairändererwoche endet mit einer Abschlussfeier. Trotz weniger Besucher bei manchen Veranstaltungen sind die Macher zufrieden. Sie gehen davon aus, dass der Nachhaltigkeitsgedanke angekommen ist.

Mit einer großen Abschlussfeier endete die Weltfairändererwoche. Die gemeinsame Aktion des Bundes der katholischen Jugend (BDKJ) und kirchlicher Jugendarbeit widmete sich Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Sechs Tage lang stand der faire Gedanke im Fokus verschiedener Aktionen im Schulhof der Robert-Gerwig-Schule.

"Wir haben in dieser Woche nicht die Welt, aber ein stückweit St. Georgen fairändert", resümierte der Schulleiter der Robert-Gerwig-Schule, Jörg Westermann. Auch Projektreferentin Sandra Uhlich bilanzierte die vergangenen Tage. "Es war Hammer, der totale Treffer, dass wir uns für St. Georgen entschieden haben", sagte sie. Die Verantwortlichen auf allen Ebenen hätten mitgezogen. "Man hat das Interesse gespürt, auch wenn nicht bei allen Veranstaltungen viele Besucher waren."

Generell war der Besuch der Veranstaltungen eher ernüchternd. Als Höhepunkte der Woche bezeichnete Uhlich den ökumenischen Eröffnungsgottesdienst sowie den Kinotag, zu dem der Schauspieler Walter Sittler persönlich anwesend war. "Dieser Nachmittag war sehr bewegend", sagte Uhlich über den Film "Nicht ohne uns", in dem Kinder aus aller Welt portraitiert werden.

Auch die Arbeit mit den Schulklassen bewertete die Projektreferentin des BDKJ, die die Woche gemeinsam mit einigen ehrenamtlichen Helfern gestaltete, als gelungen. "Es gab viele tolle Begegnungen mit den Schülern und man hat gespürt, dass da ein Bewusstsein entsteht", sagte sie mit Blick auf global behandelte Themen wie die Herstellung von Kleidung unter menschenunwürdigen Bedingungen. "Das bleibt an der Schule und in den Schülern, wenn wir längst wieder weg sind", ist sich Sandra Uhlich sicher.

Bei der Abschlussfeier, die von der Jazzcrew 2.0 musikalisch gestaltet wurde, wurde auch noch einmal an weitere faire Projekte erinnert, die jüngst in der Bergstadt stattfanden. Darunter die Spenden-Challenge, bei der 2500 Euro für Kinder in Not zusammenkamen. Zudem wurden die Sieger des Kunst-Wettbewerbs für Grundschulklassen bekannt gegeben.

Wettbewerbssieger

Den Wettbewerb der Grundschulklassen, die aus Recyclingmaterial Kunstwerke schufen, gewann die Klasse 4a der Rupertsbergschule. Die Schüler erhalten als Preis einen Besuch der Vogtsbauernhöfe in Gutach mit einer Fahrt auf der Sommerrodelbahn. Auf den zweiten Platz kam die Klasse 1a der Robert-Gerwig-Schule. Sie besucht ebenfalls die Vogtsbauernhöfe. Dritter wurde die Klasse 3b der Rupertsbergschule. Sie darf eine Runde Minigolf spielen und die Schüler erhalten ein Eis. Eis gibt es auch für die Viertplatzierten, die Klasse 4b der Rupertsbergschule. Auf den fünften Platz kam die Klasse 2b der Robert-Gerwig-Schule, die Schüler erhalten ebenfalls ein Eis.

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