StGeorgen Schule ganz fruchtig lecker

Schulfruchtprogramm jetzt seit vier Jahren an der Robert-Gewrig-Schule: Gesund gehört hier längst zum Stundenplan

St. Georgen – An der Robert-Gerwig-Schule bekommen die Schüler der Grundschulklassen ihre tägliche Ration Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse. Seit rund vier Jahren beteiligt sich die Schule an dem Schulfruchtprogramm des Landes. Jetzt war landesweiter Schulfruchtaktionstag.

Äpfel schälen, Tomaten würfeln und Erdbeeren vierteln – in der Schulküche waren die Schüler der dritten Klasse und der Grundschulförderklasse fleißig am schnippeln. Gemeinsam mit den Lehrerinnen Gabi Hütt, Andrea Moosmann und Referendarin Lara Reinhardt kreierten die Schüler Leckereien aus Obst und Gemüse. "Wir machen heute Obstsalat, backen einen Apfelkuchen, Gemüsequark mit Kartoffeln und Brotgesichter", erläutert Gabi Hütt. Für die Schüler kamen dabei vielfältige Aufgaben zusammen. Die Schüler konnten dabei selbst wählen, welches Gericht sie am liebsten zubereiten wollten.

Mit Küchenschürze, Schäler und Messer machten sich die Schüler ans Werk. Gurken und Tomaten waschen, Erdbeeren putzen und Tomaten vom Strunk befreien. Bei den meisten Kindern lief das ohne Probleme. "Die Drittklässler sind für die Verteilung des Schulobstes verantwortlich", so Hütt. Zwei Mal in der Woche, dienstags und donnerstags, wird die Ware frisch vom benachbarten Edekamarkt angeliefert und vom Obstdienst der Drittklässler in Kisten für die elf Grundschul- und eine Grundschulförderklasse aufgeteilt. Damit es bei Saisonware, die nicht ständig und für alle Klassen ausreichend zur Verfügung steht, gerecht zugeht, wird in einer Liste genau Buch geführt, wer wann welches Obst bekommen hat. Finanziert wird das Schulobstprojekt von einer Vielzahl von örtlichen Sponsoren.

Und was sind die Lieblingsfrüchte der Schüler? "Äpfel gehen immer. Und jetzt ist gerade Erdbeerzeit, das mögen natürlich auch alle." Bananen sind dagegen nicht bei allen beliebt. Und beim Gemüse hat klar die Paprika die Nase vorn. Damit die Kinder auch gerne zugreifen, wird das Obst meist in kleine, mundgerechte Stücke zerkleinert. "Dann mögen die Kinder das noch lieber, als wenn man ihnen den Apfel am Stück gibt", sagt Gabi Hütt.

Schulfruchtprogramm

Das Land Baden-Württemberg bietet das Schulfruchtprogramm seit 2010 an. Anfangs wurde das Projekt mit EU-Mitteln gefördert. Gedanke war, dass Schüler sich mit Spaß gesund ernähren. An der Robert-Gerwig-Schule wird das Schulfruchtprogramm durch örtliche Sponsoren sichergestellt. (spr)

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