St. Georgen Pfarrer Paul Dieter Auer wird 70 Jahre alt

Pfarrer Paul Dieter Auer feiert seinen 70. Geburtstag. Gottes Wort bleibt die die Richtschnur in seinem Leben und im Beruf.

Der Pfarrherr wird 70 Jahre alt – im katholischen Pfarramt St. Georg wird es heute dennoch eher alltäglich zugehen. Paul Dieter Auer will nämlich erst am übernächsten Sonntag im Kreise seiner großen Verwandtschaft feiern. „Und das ganze Jahr über“, versichert der Pfarrer.

Am 21. März 1947 ist er in Freiburg zur Welt gekommen, erbettelte sich später den Besuch des Gymnasiums und studierte Theologie. Theologie und Geschichte faszinieren ihn bis heute. Das machte ihm vor 17 Jahren auch die Entscheidung leicht, die katholische Pfarrstelle in St. Georgen anzunehmen – einer historisch interessanten Stadt mit überwiegend evangelischen Bewohnern. 1974 wurde Auer zum Priester geweiht und feierte 2014 in St. Georgen sein 40-jähriges Priesterjahr.

„Kein bisschen leise“, wie er sagt, war er in den bisherigen Lebensjahren nicht nur in seinem Beruf, der ihm eine Berufung ist, sondern auch als Mensch, der sich treu bleibt. Kleinkariertheit und Intoleranz gehen ihm bis heute gegen den Strich. „Es gibt Menschen, die ein sehr konservatives Bild davon haben, wie ein katholischer Pfarrer zu sein oder wie er zu denken hat“, sagt Auer. Das aber schere ihn nicht. Für ihn sei Gottes Wort die Richtschnur in seinem Leben und im Beruf, den er liebe. Auch weil er sich mit den Menschen, mit seiner Gemeinde verbunden fühlt.

Paul Dieter Auer liebt Herausforderungen. „Die Gründung der katholischen Seelsorgeeinheit St. Georgen-Tennenbronn vor drei Jahren war ein Jungbrunnen für mich“, gibt er zu. Und er sieht sich noch lange nicht in Rente. „Nach weltkirchlichem katholischem Recht darf ich noch fünf Jahre arbeiten und dann wird man weitersehen.“ Nach deutschem Kirchenrecht ist eigentlich schon Schluss für ihn, aber die Erzdiözese in Freiburg hat ihm noch zwei Jahre zugestanden.

Diese Zeit will er weiter füllen mit seinem Engagement in den beiden Gemeinden St. Georg und St. Baptist, mit Gemeindereisen zu Stätten des christlichen Glaubens und der Arbeit in der Ökumene. Und ebenso mit seiner Passion für die spätromantische Musik, den großen Orchestern, ihrer scharfen Harmonik, die alles andere ist als Salon- und Hausmusik, also auch keineswegs leise.

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