St. Georgen Lustiges Wiedersehen mit Hennes Bender in St. Georgen

Komiker Hennes Bender, einer der Großen der deutschen Comedyszene, war zu Gast im Theater im Deutschen Haus. Sowohl für ihn als auch für den Großteil des Publikums war das Gastspiel ein Wiedersehen mit guten Bekannten. Es war sein vierter Auftritt in der Bergstadt.

Um falsche Erwartungen beim Publikum von vorneherein zu zerschlagen, schuf Komiker Hennes Bender gleich zu Beginn klare Verhältnisse. „Was das Publikum von diesem Abend mitnehmen soll? Seine Jacken.“ Damit deutete er an, dass zwei Stunden pure Unterhaltung ohne jegliche Kernaussage auf die Besucher warten. Keine politischen Statements, keinen erhobenen Zeigefinger zu irgendwelchen Umweltthemen. Stattdessen bekamen die Besucher im voll besetzten Theatersaal leichte, aber keinesfalls seichte Unterhaltung serviert. Der Komiker erwies sich auch bei seinem mittlerweile vierten Gastspiel in der Bergstadt als Dampfplauderer. „Andere Kollegen spielen zwar länger, aber ich rede schneller. Für was Rüdiger Hofmann einen ganzen Abend braucht, habe ich in zehn Minuten erzählt“, so der Ruhrpottkomiker, der St. Georgen optisch als „Leverkusen des Schwarzwalds“ betitelte. Mit St. Georgen verbindet er aber viele Erinnerungen. „Als ich das letzte Mal hier war, ist mir vor der Tür das Auto verreckt“, dies hat sich unvergesslich bei ihm eingebrannt.

Dennoch scheint es ihm die Region angetan zu haben. Diesen Eindruck muss man bekommen, wenn Hennes Bender sich als Kenner der Regionen Deutschlands zu erkennen gibt. Und dabei die Temperamentsunterschiede zwischen Bayern und Hamburg und zwischen Sachsen und Hessen erläuterte und sich als Dialektexperte outet. Ansonsten beackerte Bender scheinbar völlig zusammenhanglos die unterschiedlichsten Themen. Er sinnierte über das Älterwerden ebenso wie darüber, dass er ein Männerburkagebot befürworte. „Was man da am Strand sieht, ist unglaublich.“

Und letztendlich ging es doch nicht ganz ohne politisches Statement. „Ich finde gut, dass die AfD im Bundestag sitzt. Da weiß man wenigstens, wo sie sind.“ Und er prophezeite, dass die Flüchtlingswelle aus Syrien und Nordafrika erst der Anfang sein wird. „Wenn durch den Klimawandel die Nordsee ansteigt, dann ist Holland weg. Dann flüchten die ganzen Holländer zu uns. Aber die bringen wenigstens ihre eigene Unterkunft mit.“

Weihnachtsgeschichte

Ab Sonntag, 26. November, sowie an den drei folgenden Adventssonntagen und am 26. Dezember führt das Theater im Deutschen Haus in Zusammenarbeit mit dem Rollmopstheater Villingen jeweils ab 15 Uhr das Stück „Die Weihnachtsgeschichte“ auf. Die Tickets sind bei unserer Vorverkaufsstelle Natur- und Feinkost Hoppe

Gerwigstraße 17

78112 St. Georgen

Tel.: 07724/918399 erhältlich.

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