St. Georgen Haltet den Energie-Dieb! So ermitteln die jungen Kommissare

Gymnasiasten aus St. Georgen drehen einen Energie-Krimi und sind von dem Abenteuer begeistert. Schauspieler wollen sie aber alle vier nicht werden. Gelöst wird der Fall bei den Bergstadtgeschichten.

Sie nennen sich Sherlock Ohms und Doktor Watt-Sun, Joule Ergon und Jimmy Neutron. Und sie machen sich auf die Suche nach Energieverschwendung am Thomas-Strittmatter-Gymnasium (TSG). Zumindest für einen Film-Drehtag. Denn eigentlich sind Maximilian Mrokon, Alexander Kieninger, Annkathrin Kieninger und Lena Müller Schüler und die alten und neuen Schulsprecher am TSG.

Die originellen Namen haben sie sich selbst ausgedacht. Für die Bergstadtgeschichten, die Produzent Rainer Jörger zusammen mit dem SÜDKURIER entwickelt hat, werden die vier zu Energie-Kommissaren und schnüffeln in dem Krimi „Soko Energie“ in dem Schulgebäude nach einem Energie-Bösewicht.

Die leere Aula des TSG gleicht einem Filmset. Eine Kamera und mehrere Scheinwerfer sind auf die vier Akteure gerichtet, die auf die Kamera zugehen. Mit einem entschlossenen Schritt und einem Blick, der keinen Zweifel daran lässt, dass die vier den Energiebösewicht auf frischer Tat ertappen wollen.

Doch der grimmige Blick hält nur wenige Sekunden an. „Danke, das ist gut so“, ruft Rainer Jörger, der bereits die dritte Auflage der Bergstadtgeschichten produziert. Sofort lässt die Anspannung nach und aus den Schauspielern werden wieder unbeschwerte Teenager. „Das macht unglaublich viel Spaß“, sagt Annkathrin Kieninger und ihre drei Kommissar-Kollegen stimmen zu.

Die vier Schüler haben sich freiwillig für den Energiekrimi gemeldet. Wenngleich ihnen offenbar anfangs nicht ganz klar war, worauf sie sich da eingelassen haben. „Wir dachten, wir lesen da was vor.

Dass das solche Ausmaße annimmt, haben wir nicht gedacht.“

Dem Quartett macht der eintägige Ausflug ins Filmgeschäft Spaß, auch wenn sie für eine einzige Szene mehrmals durch den Regen laufen müssen. Dass einer von ihnen hauptberuflich ins Schauspielfach einsteigen wird, ist jedoch nicht sehr wahrscheinlich. „Wenn man nicht gerade Bratt Pitt ist, verdient man da ja nichts“, so die Einschätzung von Lena Müller.

Die EGT Triberg unterstützt die Bergstadtgeschichten wie bereits in den Vorjahren. Martin Marx und Benedikt Probst von der Marketingabteilung des Unternehmens verfolgen die Aufnahmen gespannt. Sie spielen gerne mal die Assistenten, wenn es darum geht, einen Regenschirm zu halten, Scheinwerfer zu tragen, Kabel zu verlegen oder einen Reflektor in die Kamera zu halten. Ob die vier Energiekommissare den Bösewicht am Ende auf frischer Tat ertappen, das erfahren die Besucher der Bergstadtgeschichten.

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Bergstadtgeschichten St. Georgen: Interessante Menschen, ihre spannenden Geschichten, Bilder aus außergewöhnlichen Pespektiven: Der SÜDKURIER präsentiert die große Multimedia-Reportage "Bergstadtgeschichten" von Rainer Jörger in St. Georgen. Alle Artikel, Bilder und Videos zum Thema finden Sie hier im SÜDKURIER-Themenpaket.
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