St. Georgen Geflügelzuchtverein: Viele Wettbewerbe erfolgreich gemeistert

Der Geflügelzuchtverein St. Georgen kann sich derzeit nicht über Nachwuchsprobleme beklagen. Und auch die Bilanz der Züchter im vergangenen Jahr auf diversen Schauen kann sich sehen lassen.

Mit 149 Mitgliedern, darunter 29 Ehrenmitglieder und zwölf Jugendliche, hat der Geflügelzuchtverein 1891 St. Georgen und Umgebung keine Überalterungssorgen. Auch bei den Neuzugängen waren wieder drei Jugendliche. Zur Versammlung im Brigacher Engel konnte der erste Vorsitzende Berthold Nock 20 Aktive begrüßen. Seinen Jahresrückblick ergänzte Zuchtwart Dietmar Hippach mit Zahlen aus dem Vereinsjahr.

Die Aktivitäten der Mitglieder bei Ausstellungen waren durch die Stallpflicht wegen der Vogelgrippe stark eingeschränkt. Zur Enten-Europaschau fuhr man im Oktober nach Österreich. Der Zuchtwart konnte von den sehr guten bis hervorragenden Erfolgen der Mitglieder Patrick und Marcel Hettich, sowie Michael Krämer, Berthold Nock und Jungzüchter Tamino Schnaidt berichten. Trotz Neunsitzer habe sich die Rückfahrt etwas eng gestaltet, weil man „gut eingekauft“ habe, so der Zuchtwart.

Auch bei der Junggeflügelschau in Hannover im selben Monat erhielten Leo und Berthold Nock sehr gute Bewertungen mit Zusatzpreis. Elzach, St. Georgen, Tennenbronn und Nussbach sowie Lauterbach verglichen ihre Zuchterfolge Anfang November in Elzach, dort konnte St. Georgen dann den Ersten Platz belegen. Danach trat man bei der Landesschau in Rheinberg an. Leo Nock konnte dort einen Zusatzpreis abräumen. Aus 2075 bebrüteten Eiern waren 1000 Küken geschlüpft.

Dass die Landes- und Kreisschau abgesagt wurde, erregte den Unmut von Heinz Niedenzu, der den Behördenvertretern ihre „sehr enge Gesetzesauslegung“ ankreidete. Bei der Lokalschau wurden 160 Tiere präsentiert, die guten Anklang beim Publikum fanden.

Immer noch vierstellig ist die Kasse gefüllt, die Gerold Kammerer detailliert vorstellte. „Der neue Schopf mit Einrichtung hat den Bestand schon gerupft“, meinte der Kassier. Prüfer Michael Nock attestierte ihm schließlich eine einwandfreie Kassenführung.

Die anschließende Entlastung des Vorstandes sowie die Neuwahlen leitete Heinz Niedenzu. Einstimmig bestätigt wurden Berthold Nock als Vorsitzender, Gerold Kammerer als Kassierer, Martin Kieninger als Beisitzer und Christine Nock als Jugendleiterin. Als Beisitzer folgt Jürgen Henninger auf Kurt Rademacher, Zuchtwart bleibt Dietmar Hippach, der von Hubert Schwäble auch das Amt als Ringwart übernimmt. Alle gewählten nahmen ihr Amt für zwei weitere Jahre an.

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