St. Georgen FAB zeigt Falco-Konzert in digitalem Glanz

Das nächste Filmereignis in der Reihe Fab Kino Club liegt dem Organisator Lutz Henselmann besonders am Herzen. Der Musikfilm Falco Symphonic dokumentiert nicht nur den einzigen Live-Auftritt des österreichischen Musikers mit großem Orchester. Er zeigt auch eindrucksvoll, wie sich zufälliges Material durch nachträgliche Bearbeitung zum optisch-akustischen Kinovergnügen veredeln ließ.

Gezeigt wird am Freitag, 21. April, 20 Uhr, eine DVD, die 2008 zum zehnten Todestag des Popidols erschienen ist. Der Silberling, den Henselmann auch gerne mal privat einlegt, entstand als Mitschnitt eines Konzerts, das Falco 1994 zusammen mit 80 Musikern auf dem Domplatz der niederösterreichischen Stadt Wiener Neustadt gab. Vier Jahre später erlag der damals 40 Jahre alte Künstler den Folgen eines tödlichen Verkehrsunfalls in der Domenikanischen Republik. Der eigentliche Anlass des Konzert, 800 Jahre Stadterhebung, war nun zweitrangig. Es ging darum, eine Konzertrarität nachzuzeichnen. Privates Bild- und Videomaterial wurde zusammengetragen und durch den Bildstabilator gejagt. Um die schlechte Tonqualität zu kompensieren, wurden beispielsweise die Orchesterpassagen nochmals eingespielt. Das Ergebnis kann sich hören und sehen lassen. Der Eintritt ist frei.

Im Lauf des Jahres will der Fab Kino Club wieder regelmäßig Filme zeigen. Die Reihe musste in den vergangenen Monaten pausieren, weil im Forum am Bahnhof Bauarbeiten anstanden. Die Halle wurde mit einer Wärmedämmung versehen. Bald eingeweiht wird eine großzügi bemessene Veranda auf der Rückseite der ehemaligen Fabrikhalle.

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